Akquise-Alphabet: C wie Charme

Oder doch eher Chuzpe?

Kürzlich bezahlte ich in einem Café meine Rechnung in Höhe von € 2,50 mit einem 50-Euro-Schein und entschuldigte mich dafür, aber ich hatte wirklich kein Kleingeld mehr in der Tasche.

Daraufhin strahlte mich das junge und gut aussehende Kellnerkerlchen an und sagte im breitesten Dialekt: „Machen wir drei Euro draus, gell?“

Noch dreister kann man ja eigentlich nicht um Trinkgeld bitten, aber ich musste ob seiner unglaublichen Chuzpe wirklich grinsen und habe ihm die 50 Cent gerne gegönnt.

Ein Kunde von mir, der Systemmöbel herstellt, erzählte kürzlich, wie er das leidige „zu-teuer“-Argument schlagfertig entkräftet: Er sagt dann nämlich gerne, seine Möbel seien „zu teuer, um sie selbst zu bauen“. Dazu ein treuherziger Augenaufschlag, und das Gegenüber ist garantiert entwaffnet.

So kann Akquise auch funktionieren. Und ich gestehe, als echtes Weibchen setze ich das Akquise-Tool „Charme“ gerade bei männlichen Kunden hin und wieder ganz gezielt ein. Oder ist das jetzt weiblicher Geheimnisverrat? Och nöh, ihr wisst das doch, oder, Jungs? 🙂 Und bestimmt habt ihr auch so eure charmanten Tricks, um die weibliche Kundschaft zu umgarnen … Wer plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen?

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