Schlaflose Nächte mit dem „Nasenfaktor“

Georg Rittstieg ist „trainer&coach für Ihr Feuer im Jetzt“, und daran bin ich nicht ganz unschuldig, denn Georg hat Anfang des Jahres meinen Nasenfaktor-Workshop absolviert. Deshalb freue ich mich sehr, dass er sich nun auch mein Buch vorgenommen und besprochen hat und mir seine Rezension als Gastbeitrag zur Verfügung stellt:

Heide Liebmanns Buch „Der Nasenfaktor“ ist nicht das erste zum Thema Positionierung von Beratern. Wer aber glaubt, es deshalb nicht lesen zu müssen, irrt. Diese Aussage ist zugegeben frech, aber für mich stimmt sie. Liebmann hat die Gabe, so zu schreiben, dass man nicht nur das Gefühl hat, sie sitzt direkt neben einem und spricht, sondern vor allem spürt man, wie sehr sie weiß, wovon sie spricht und wieviel praktische und erfolgreiche Erfahrung da ist. Es ist kein trockenes Theoriebuch zu Positionierung & Co., sondern ein Werk aus der Praxis für die Praxis. Und in fast jeder Zeile steckt ihr feiner Humor, der einen nicht vergessen lässt zu lachen. Denn auch darauf weist die Autorin mehrfach hin: Spaß soll es machen was man tut, sonst hält man es kaum durch. Ach ja: Mit meinem inneren Schweinehund scheint sie seit Jahren per Du zu sein. Sie kennt ihn und seine Ausweichtricks oft besser als ich. Und sagt es gerne, immer zwinkernd, aber doch auch warnend. Und allein dies ist enorm wertvoll, man fühlt sich angenommen, erkannt und so macht das Arbeiten gleich deutlich mehr Spaß.

Das Buch hat Workshopcharakter, ist Arbeit, Abenteuer und Spass zugleich. Nach einer kurzen und ungewöhnlichen Einleitung führt mich die Autorin durch mein Angebot. In den ersten sechs Kapiteln geht es dabei konkret um mich: Angefangen bei meinem Namen, geht es über meine Motive und meine Kernkompetenz zu meinem inneren Kritiker, der hier endlich eine Stimme und vor allem Wertigkeit bekommt. Danach kümmert sich Heide Liebmann mit mir zusammen um meine Zielgruppe, wir definieren meine Marke und übergeben das alles dem Marketing. Damit schließt der erste Teil, die folgenden Kapitel sieben bis neun machen den „Nasenfaktor“ so komplett, dass ich kaum weitere Bücher benötige: Es geht darin ums Schreiben, hilft, Schreibblockaden zu lösen, vergisst dabei die Sonderform Schreiben fürs Internet nicht und schließt dann mit einem eigenen Kapitel zum Thema Netzwerken.

Wirklich sinnvolle Links und weiterführende Literatur werden genauso genannt wie eine eigene, gute Webseite zum Buch.

„Der Nasenfaktor“ ist ein Arbeitsbuch. Ein Buch in welches ich immer wieder hineinschaue, auch nach Abschluss entdecke ich immer wieder neues und werde an so manches erinnert. Ich schaue bewusst regelmäßig und gerne hinein. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir dieses Buch vieles aufgezeigt hat, manche schlaflose Nacht bereitet hat und alles nur, um noch klarer und damit besser zu werden mit meinem Angebot. Bis dahin hatte ich schon so vieles zum Thema gelesen, dachte, „jetzt hab ichs“. Und jetzt bin ich sicher, ich hatte es noch nicht ganz. Und dafür bin ich wirklich dankbar, denn „Trainer&Coaches“ gibt es wirklich viele, wie Liebmann richtig bemerkt. Umso wichtiger, noch genauer zu wissen und zu sagen, welche Nase man hat und wofür man – hoffentlich authentisch – steht.

Georg Rittstieg, Anfang November 2007, www.rittstieg.at

1 Kommentar

  1. Roland Kopp-Wichmann

    Ja, der innere Kritiker sieht sich eben als Experte in jedem Gebiet und mischt sich überall ein.
    Wie man mit diesem inneren Anteil umgehen kann, wie er entstanden ist usw. habe ich in einem längeren Artikel beschrieben.

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  1. Heide Liebmann » Blog Archiv » Gastrezension von Texterkollegin Annette Schelb - [...] freue mich, euch heute eine weitere Gastrezension zu meinem Buch präsentieren zu können, über die ich mich besonders gefreut…

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