Los geht’s: Mut statt Angst!

Heute ist der 1. Advent – und das heißt, die Mutmacher-Blogparade startet! Ab heute kannst Du bis zum 24. Dezember Deine Gedanken zum Thema „Krise als Chance“ mit anderen teilen und dabei ungewöhnliche und attraktive Preise gewinnen.

Noch mal kurz die Spielregeln:

Bitte verlinke direkt zur Seite der Mutmacher-Blogparade. Und denk dran: Wenn Du an der Verlosung teilnehmen möchtest, schicke mir anschließend eine Mail (am besten mit dem Betreff „Mutmacher-Blogparade“) und nenne mir die drei Kennziffern der Gewinne, die dich am meisten interessieren. Postadresse nicht vergessen!

Und hier ein paar Gedanken von mir zum Thema:

Angst ist ein schlechter Ratgeber. Oder?

Über Mut zu reden geht eigentlich gar nicht, ohne das Thema Angst zu berühren. Mutig ist ja nicht, wer keine Angst kennt, sondern wer sich ihr stellt. Evolutionär gesehen, ist Angst überlebenswichtig. Wer jedes Risiko eingeht, ohne an die Folgen zu denken, weil er sich einfach nicht fürchtet, hat ziemlich schlechte Chancen auf Erhaltung der Art. Ein gesundes Maß an Angst ist deshalb ein gutes Korrektiv. Sie gibt mir Hinweise darauf, wo ich aufpassen muss oder wo vielleicht Sicherheitsmaßnahmen angebracht sind.

Meine Wahrnehmung ist allerdings, dass viele Menschen sich durch unnötige und letztlich überflüssige Ängste ausbremsen lassen. Dummerweise reagiert unser Gehirn ja auf die Vorstellung eines „worst case“ genauso, als wäre dieser bereits eingetreten. Wer sich also ständig in den schillerndsten Farben ausmalt, was alles schief gehen könnte, muss sich nicht wundern, wenn er in einem permanenten Angstzustand lebt.

Deshalb ist es meiner Erfahrung nach so wichtig, auf „Gedankenhygiene“ zu achten und der Angst nicht zu erlauben, die Kontrolle über das eigene Leben zu übernehmen. Es braucht ein bisschen Zeit, um das Gehirn auf „best case“-Szenarien umzuprogrammieren, aber diese Investition lohnt sich!

Wie soll das gehen?

Jedes Mal, wenn du dich dabei ertappst, dir bei einer Entscheidung zu überlegen, was alles Schreckliches passieren könnte, halte dir ein mentales Stoppschild vor die Nase. Und dann überlege ganz gezielt, was stattdessen an positiven Dingen geschehen wird, wenn du diese Entscheidung triffst.

Ich habe festgestellt, dass meine Ängste immer gute Hinweise für mich sind, wo es für mich noch Entwicklungspotenzial gibt. Das gilt für meine persönliche Entwicklung ebenso wie für das geschäftliche Vorwärtskommen – wobei sich das bei Solo-Unternehmern ja ohnehin kaum trennen lässt. Wenn ich vor etwas große Angst habe, weiß ich inzwischen, dass ich hier etwas lernen kann. Meine Erfahrung damit ist, dass ich jedes Mal einen großen Schritt nach vorne gegangen bin, wenn ich die Angst wahrgenommen und mich ihr dann gestellt habe. Das ist mitunter anstrengend, ja, aber so erfüllend!

Ich finde es immer traurig, wenn ich sehe, dass Menschen ihre Möglichkeiten nicht nutzen, weil sie der Angst so viel Macht über ihr Leben einräumen. Weil das lange Zeit auch eines meiner Muster war, habe ich wahrscheinlich eine besondere Wahrnehmung dafür. Oft würde ich so jemand dann am liebsten am Schlawittchen nehmen und mal gründlich durchrütteln!

Angst ist ein super Ratgeber, weil sie mir zeigt, wo der nächste Schritt hingehen könnte. Ich nehme meine Ängste daher ernst – aber ich lasse mir von ihnen nicht diktieren, wie ich lebe. Das bedeutet Mut für mich ganz persönlich.

Bildquelle: Helmut Wegmann/Pixelio

1 Kommentar

  1. Wolff Horbach

    Krisenzeiten sind gute Zeiten für mutige und kreative Menschen. Dann, wenn sich viele zurückziehen, öffnet sich ein weites Spielfeld.

    Ein persisches Sprichwort sagt „Das Glück ist in die Tüchtigen vernarrt. Und zum Tüchtigsein gehört ein Stückchen Mut. Mut, Neues zu wagen. Mut, Umbequemes zu tun oder zu sagen. Mut, anzufangen.

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