Akquise-Alphabet: B wie „Blog“

Plädoyer für Bloggen mit Begeisterung

Ein Blog als Akquiseinstrument ist zugegebenermaßen eine zweischneidige Angelegenheit:

Erstens funktioniert ein Blog grundsätzlich nicht, wenn es in erster Linie als Verkaufsinstrument begriffen wird. Blogleser haben in den meisten Fällen ein sehr ausgeprägtes Gespür dafür, wenn man nur mit den Eurozeichen in den Augen bloggt.

Zweitens funktioniert es nicht von jetzt auf gleich, über das Bloggen neue Kunden zu finden. Man braucht Geduld dafür, echte Begeisterung für seine Themen und den Willen, sein Know-how wirklich zu teilen und sich mit seinen Lesern auszutauschen und auseinanderzusetzen.

Aber wenn es gelingt und man sich mit der Zeit eine treue Lesergemeinde aufbauen kann – dann verkauft so ein Blog plötzlich von ganz allein. Denn in den Augen der Leser beweist man seine Expertise dort jeden Tag, und wenn nun Bedarf an so einem Angebot besteht, denkt man natürlich eher an einen Experten, der einem schon vertraut ist als an jemand Unbekannten.

Aktuelles Beispiel: meine Sommer-Tournee. Vier der insgesamt fünf Termine wurden von Menschen gebucht, die mich übers Bloggen kennen- und offenbar auch schätzen gelernt haben – für mich ein wunderbarer Beweis für meine These, dass authentisches Bloggen echten Umsatz generiert.

Abgesehen von diesen ganz konkreten Anfragen, die ein Blog dann plötzlich generiert, kann es auch in anderer Weise dafür sorgen, dass das Einkommen des Bloggers steigt: durch (sparsame) Werbung über Partnerprogramme zum Beispiel. Und vor allem durch die Einbindung eines Shops, in dem man eigene Produkte verkauft.

Bloggen lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht und ist vor allem für Unternehmer geeignet, die Freude am direkten Kontakt zu ihren Kunden haben – und möglichst auch eine gewisse Affinität zur deutschen Sprache. Falls letzteres nicht der Fall sein sollte, gibt es übrigens auch „Ghost-Blogger“. Prüfe im Einzelfall aber sehr genau, ob diese Person auch wirklich deinen „Spirit“ transportieren kann!

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