Terrier-Qualitäten: DIE Killer-Applikation für Berater

(Ok, ich gebe zu, diese Überschrift ist arg reißerisch – aber bei diesem Foto konnte ich einfach nicht widerstehen. Zurück zum Thema:)
Ich weiß, das ist kein Terrier!
Bildquelle

In der besten aller Welten wüssten meine Kunden, dass nur ich die einzig wahre Beraterin für ihre Bedürfnisse bin – und ich arbeite täglich (!) daran, dass dieser Zustand irgendwann erreicht ist. In letzter Zeit habe ich mich nun öfters dabei ertappt, dass ich anderen von meinen Terrier-Qualitäten erzählt habe. Und vielleicht ist es mal ganz interessant, sich diese etwas genauer anzuschauen:

  • Wachsam bleiben. In jedem Gespräch kann eine Chance liegen, jeder neue Kontakt ist ein potenzieller Geschäftspartner oder kennt vielleicht jemanden, der jemand kennt. Und auf meinen Streifzügen im Netz stoße ich immer wieder auf Personen und Unternehmen, die mich interessieren. Dann rufe ich an oder schicke eine Mail, wenn’s gerade passt. Erstaunlicherweise ist die Resonanz darauf viel besser als bei reinen Akquiseaktionen. Vielleicht, weil der Motor nicht ein Bedürfnis ist („Ich will einen Job!“), sondern einfach echtes Interesse. Das kommt tatsächlich an.
  • Sich festbeißen. Es kommt vor, dass der Mensch am anderen Ende der Leitung gerade keine Zeit hat oder es aus anderen Gründen nicht passt. Da hilft nur dranbleiben und es immer wieder versuchen, wenn es einem wirklich ernst ist. Das hilft bei der Akquise, aber natürlich auch sonst im täglichen Business. Hartnäckigkeit ist eine wirklich wertvolle Eigenschaft, wenn man seine Ziele in die Tat umsetzen möchte. Schließlich stellt sich Erfolg in den seltensten Fällen ganz unverhofft ein. Bei Licht betrachtet steckt meist richtig harte Arbeit und eine große Portion Ausdauer dahinter.
  • Biss haben. Klare Ansagen, präzise Formulierungen, eine eindeutige Ausrichtung – das alles hilft Menschen dabei, eine Entscheidung zu treffen. Womit wir wieder mal bei meinem Lieblingsthema Positionierung wären. Ohne das ist es nun mal einfach schwieriger. Terrier haben das Problem definitiv nicht :-).
  • Zähne zeigen. Ab und zu hilft es, sich auch mal auf die Hinterpfoten zu stellen und ganz klar zu zeigen: „Bis hierher und nicht weiter!“ Gut, das polarisiert. Aber man kann’s halt nicht allen recht machen. Wer das probiert, hat schon verloren.
  • Verspielt sein. Ich glaube, die Kunst liegt darin, zum richtigen Zeitpunkt auch mal locker zu lassen und ein neues Spiel auszuprobieren. Das Überraschungsmoment hat man damit auf jeden Fall auf seiner Seite. Und außerdem tut es richtig gut, wenn man die ganze Ernsthaftigkeit auch mal abstreift und seinem Spielkind ein bisschen Auslauf gibt.

Und wie sieht es mit euren Terrier-Qualitäten aus? Oder gibt’s vielleicht auch Giraffen-, Ameisen- oder Adler-Qualitäten?

PS: Ja, ich weiß – der Hund auf dem Foto ist kein Terrier! 😉

Trackbacks/Pingbacks

  1. muellersBlog » Blog Archive » Nicht oft genug. - [...] Sie hier nach, Sie werden feststellen, dass Heide ziemlich richtig [...]

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.