Resümee meiner Sommer-Tournee 2009

Das war ein Sommer! So viel unterwegs war ich noch selten, die Bahncard hat sich dieses Jahr wirklich gelohnt.

Gestern kam ich zurück aus Stuttgart, wo ich noch einmal meinen Vortrag „Authentisches Marketing, das wirkt – Impulse für Marketing mit dem Nasenfaktor“ zum Besten gegeben habe. Das war für mich der innerliche Abschluss meiner diesjährigen Sommer-Tournee, obwohl der Termin eigentlich gar nicht mehr in diesem Rahmen stattfand, sondern ein Anschlussauftrag als Ergebnis der Sommer-Tournee war: Dimi Lazaridis von der Plattform die Wissenschaffer war durch die Werbung für die Premiere der Sommer-Tournee in Nürtingen bei Stuttgart auf mich aufmerksam geworden und hatte mich eingeladen.

Zahlen und Fakten zur Sommer-Tournee:

Gebuchte Termine:    5, davon fiel einer aus
Ankündigung der 5 verfügbaren Termine online:    am 3. März 2009
Ausgebucht:    am 19. März 2009
Zurückgelegte Bahnkilometer:    ca. 2.280
Wetterlage:    ausnahmslos schön
Im Zug gelesene Bücher:    4
Verkaufte „Nasenfaktor“-Bücher:    3 (das ist ausbaufähig!)
Teilnehmer, also neue Kontakte:    37 (dito)
Direkte Aufträge:    bisher 2

Ein paar Erkenntnisse:

  • Die Grundidee hat ausgezeichnet funktioniert: eine Tournee praktisch zum Selbstkostenpreis. Das erzeugte eine Win-Win-Situation. Meine Gastgeber konnten mich persönlich kennen lernen (und ich sie) und mir Löcher in den Bauch fragen. Mein Honorar ließ sich durch die Teilnehmer größtenteils refinanzieren, so dass sich die finanzielle Belastung für alle Beteiligten im Rahmen hielt. Ich hatte die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und eventuell sogar Aufträge zu generieren. Ganz nebenbei entdeckte ich die schönen Seiten der Schwäbischen Alb, der attraktiven Stadt Karlsruhe, der Vulkaneifel und des Frankfurter Ostends. Ich legte die Termine absichtlich auf Wochenenden, damit genügend Zeit war, sich persönlich zu beschnuppern und etwas gemeinsam zu unternehmen. Das hat mir gut getan, weil so jeder Termin auch etwas von einem Kurzurlaub hatte. Und es war eine reine Freude, diese Zeit mit meinen Gastgebern, die ich ja vorher nur „virtuell“ kannte, zu verbringen und unsere Beziehung persönlich zu vertiefen. Ein ganz dickes und tief empfundenes Dankeschön an Caya, Anke, Mario und Petra!
  • Was nicht so gut klappte, war der ursprüngliche Ansatz, mein Honorar einfach auf die Anzahl der Teilnehmer umzulegen, also: je mehr Teilnehmer, desto günstiger. Das machte den Leuten wohl eher ein bisschen Angst, und daher haben meine Gastgeber und ich das sehr schnell flexibel gehandhabt und feste Gebühren erhoben.
  • Das Marketing für die einzelnen Veranstaltungen lief dann gut und führte zu ausgebuchten Vorträgen, wenn die Gastgeber selbst gut vernetzt waren und den Termin frühzeitig bewarben. Das habe ich selbst daraus gelernt: Zwar legen sich die Menschen inzwischen ungern frühzeitig fest. Aber wenn eine persönliche Bindung zum Veranstalter besteht, ist es dennoch sinnvoll, Termine früh anzukündigen. Die Hemmung, kurz vorher doch wieder abzusagen, ist dann größer.
  • Ich habe das Marketing der einzelnen Veranstaltungen durch Interviews (mit Caya Ersfeld, Mario Carla und Petra Schuseil) hier auf dem Blog sowie durch Xing-Einladungen unterstützt. Presseinfos über Online-Presseportale brachten allerdings keine Resonanz.

Fazit meiner Sommer-Tournee 2009:

Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit dem Verlauf meiner Sommer-Tournee 2009 und stecke bereits in den Planungen für 2010. Dazu wird es demnächst eine kleine Umfrage geben, einerseits zu den Themen und andererseits auch dazu, ob ich wieder Impulsvorträge oder doch eher Kurz-Workshops anbieten soll.

Impressionen:

Und zum Schluss noch ein paar Fotos zum Mitschwelgen und Genießen …

Blütenpracht auf der Schwäbischen Alb

Blütenpracht auf der Schwäbischen Alb

Blick von der Schwäbischen Alb Richtung Bissingen

Blick von der Schwäbischen Alb Richtung Bissingen

Hibiskusblüte im Botanischen Garten Karlsruhe

Hibiskusblüte im Botanischen Garten Karlsruhe

Und noch ein Hibiskus in glühendem Rot

Und noch ein Hibiskus in glühendem Rot

Ein Spätsommertag am Meerfelder Maar

Ein Spätsommertag am Meerfelder Maar

Wirklich idyllisch: das Meerfelder Maar in der Vulkaneifel

Wirklich idyllisch: das Meerfelder Maar in der Vulkaneifel

Eingedeckt für leckeres chinesisches Essen bei Petra

Eingedeckt für leckeres chinesisches Essen bei Petra

1 Kommentar

  1. Mario Carla

    Hallo Heide,

    von meiner Seite aus kann ich mich nur anschließen, dein Zwischenhalt in der Vulkaneifel war sehr schön und hat auch einiges an neuen Erkenntnissen gebracht. Bin gespannt, was du für das nächste Jahr planst…

    Liebe Grüße Mario

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