Weil ich meine Positionierung schärfen will, arbeite ich seit kurzem mit Birgit Schultz von Marketing-Zauber zusammen. In diesem Artikel erfährst du, wie ich an das Thema herangegangen bin, wie ich die KI dafür genutzt habe und zu welchem Ergebnis ich zusammen mit Birgit gekommen bin. Vielleicht kannst du daraus selbst einige Impulse mitnehmen.
Vorgeschichte
Im letzten Jahr habe ich mich bereits als Coach für Scannerinnen bzw. Multitalente neu aufgestellt. Aber so richtig rund fühlte sich das noch nicht an, auch wenn ich bereits merkte, dass es definitiv einen Markt für diese Positionierung gibt, denn es kamen bereits erste Anfragen und Coachings zustande. Trotzdem spürte ich, dass hier noch mehr möglich ist, wenn es mir gelingt, in meiner Kommunikation noch klarer und präziser zu werden.
Daher kam mir ein Angebot von Birgit sehr gelegen: Sie suchte nämlich Test-Kundinnen für ein neues Produkt, ein zweimonatiges Coaching über die Signal-App. Ich habe mich also beworben und ihren mehrstufigen Bewerbungsprozess erfolgreich bewältigt. Ich bin eine von zwei Testkundinnen, die sie kostenfrei zwei Monate lang begleitet! Darüber habe ich mich riesig gefreut, wie du dir vielleicht vorstellen kannst.
Denn Birgit ist eine sehr erfahrene Unternehmerin und Marketing-Fachfrau, die ihr ganzes Know-How in unsere Zusammenarbeit einbringt. Seit Anfang Februar arbeiten wir jetzt zusammen, und ich habe mir vorgenommen, den Prozess öffentlich zu machen, damit ihr miterleben könnt, wie so etwas ablaufen kann.
Was ist eigentlich der Kern meines Angebots als Coach?
Das war die Frage, der ich im Coaching mit Birgit in den letzten 3 Wochen in einem ersten Schritt auf den Grund gegangen bin. Denn um meine Positionierung zu schärfen, müssen ja ein paar grundlegende Fragen beantwortet werden, an denen ich immer herumgrübelte, aber ohne so richtig auf einen grünen Zweig zu kommen. Das sollte sich mit Birgits Hilfe ändern!
Hadern mit der Zielgruppe
Aus der Nischenlogik heraus lag der Gedanke nahe, mich wieder stark auf das Thema Positionierung für vielseitig begabte Solopreneurinnen zu fokussieren. Aber hey, ich bin Scannerin! Ich glaube fest daran, dass ich mein Business so aufziehen kann, dass auch meine anderen Talente ihren Platz finden. Ich möchte mich nicht wieder selbst begrenzen.
Und es gibt eine Teilzielgruppe, die ich unbedingt auch abholen möchte: nämlich Multitalente in der Neuorientierungs-Phase. Also Menschen, die sich beruflich gerade neu orientieren möchten – aber keine Ahnung haben, wohin die Reise gehen soll. Als Quereinsteigerin in einen ganz anderen Bereich? Oder doch den Schritt in die Selbstständigkeit wagen? Diese vielseitig begabten Menschen werden in klassischen Jobcoachings oft nicht abgeholt, fühlen sich im Bewerbungsprozess unwohl und in der Defensive, statt ihre Vielseitigkeit zu ihrem stärksten Argument zu machen. Das will ich ändern!
Ich bin ja seit dem Beginn meiner eigenen Selbstständigkeit immer auch als Job- und Karrierecoach tätig gewesen. Das habe ich allerdings nie an die große Glocke gehängt. Aber ich mache das sehr gerne, und gerade vielseitig begabte Persönlichkeiten können meine Unterstützung hier gut gebrauchen.
Das war das zentrale Thema, an dem ich ständig festhing und nicht weiterkam. Ich entschied mich dann, im Rahmen eines KI-Kurses mal die KI Claude darauf anzusetzen und mir ein paar Anregungen geben zu lassen. Ich hoffte, so das Durcheinander in meinem Kopf vielleicht ein bisschen besser strukturieren zu können.
Positionierungs-Audit mit der KI
Die Ergebnisse, die die KI ausgeworfen hat, waren durchaus aufschlussreich. Sie halfen mir dabei, Futter zum Weiterdenken zu bekommen.
Hier ein Teil der Auswertung:
Mögliche Kerne, die verschiedene Gruppen verbinden könnten
Variante „Kernproblem“:
„Positionierung für Menschen, die sich nicht eindimensional festlegen wollen/können“ – das träfe Scanner-Solopreneure genauso wie Angestellte mit breitem Profil oder Quereinsteigerinnen mit Patchwork-Biografie.Variante „Methodenkompetenz“:
„Positionierung aus Vielseitigkeit entwickeln“ – Scanner wäre dann Beispielfall, nicht Ausschlusskriterium. Angestellte mit mehreren Standbeinen, Kreative mit hybriden Angeboten, Beraterinnen mit Querschnittsthemen könnten sich wiederfinden.Variante „Biografischer Kern“:
Deine 20 Jahre Erfahrung + Buch „Der Nasenfaktor“ + eigene Scanner-Biografie ergeben eine sehr spezifische Expertise: Positionierung für nicht-lineare Karrieren. Das würde alle drei Gruppen umfassen, ohne dass du „Scanner“ zwingend prominent machen müsstest.
Spontan war die Variante Kernproblem genau die, die mich am meisten ansprach, und zwar darum:
Meine Kundinnen suchen alle nach Klarheit
Und so bin ich wieder beim Oberthema Klarheit gelandet. Denn das ist der Begriff, der in Vorgesprächen am häufigsten fällt: Meine Kundinnen sehnen sich zutiefst danach, endlich Ordnung in ihre „verstrubbelten“ Gedanken zu bringen. Sie wünschen sich Klarheit über ihren weiteren Weg.
Yeah, nun hatte ich selbst Klarheit gewonnen! Birgit hat mich auf diesem Weg bestätigt. Auch sie ist der Meinung, dass ich durchaus verschiedene Teilzielgruppen unter dem Dach der Multitalente ansprechen kann. Das erleichtert mich sehr!
Ich habe Claude trotzdem noch danach gefragt, ob sich meine Methodik, also das intuitive Schreiben, sinnvoll integrieren ließe. Denn damit habe ich im Grunde ein Alleinstellungsmerkmal: Soweit ich das im Moment überblicke, setzen andere Scanner-Coaches das nicht in den Fokus.
Positionierung über die Methode?
Claude hatte dazu einige Impulse, aber so richtig glücklich machten die mich alle nicht, zumal hier ganz klassische KI-Formulierungen fielen, die sich null nach mir anhörten. Gut, das hätte ich durch einen besseren Prompt lösen können. Aber mir gefiel die Richtung nicht, ich fühlte mich wieder zu sehr eingeschränkt. Sollte ich die Methode überhaupt mit in Ausrichtung und Claim nehmen?
Jetzt kam wieder Birgit ins Spiel: Sie spiegelte mir nämlich, was ich eigentlich selbst schon längst weiß: Kundinnen suchen nicht nach Methoden. Sie wollen Ergebnisse und Lösungen. Ich entschied mich also dagegen, die Methode stark in den Vordergrund zu rücken.
Natürlich werde ich trotzdem viel dazu publizieren, warum ich das intuitive Schreiben so genial und hilfreich finde, gerade für Scannerinnen. Aber die Methode selbst, auch wenn sie Teil meines USP ist, wird nicht in meinem Claim erscheinen.
Kein Abschied von der Potenzialdetektivin
Zuletzt gab es noch eine weitere Nuss zu knacken, wenn ich meine Positionierung schärfen wollte: Ich merkte nämlich, dass ich die selbst gewählte Bezeichnung als Potenzialdetektivin nicht loslassen wollte. Denn ich bekomme immer sehr positive Resonanz darauf. Den meisten Menschen aus meiner Zielgruppe gefällt der Begriff, denn sie sind ja gerade auf der Suche nach ihren wahren Potenzialen. Und meine Spürnase hat schon viele Kund*innen dabei unterstützt, auch bisher verborgene Talente ans Licht zu bringen und nutzbar zu machen.
Erste Entscheidung gefallen
Deshalb bezeichne ich mich zukünftig viel prominenter als bisher als Potenzialdetektivin und weniger als Coach.
Darüber hinaus habe ich eine Formulierung gefunden, die hoffentlich alle Multitalente, ob Angestellte oder kreative Solopreneurin, umfasst und anspricht.
Ich werde ab sofort so in den Markt gehen:
Heide Liebmann
Potenzialdetektivin für Multitalente
Klarheit für deinen Weg
Positionierung mal von der anderen Seite erleben
Sonst bin immer ich diejenige, die andere dabei unterstützt, sich neu zu positionieren. Ich finde es total spannend, mal die Perspektive zu wechseln und mich selbst dabei begleiten zu lassen. Eine bessere Sparringspartner als Birgit hätte ich mir kaum wünschen können: Sie bestätigt mich an den richtigen Punkten, spricht aber auch Unklarheiten wohlwollend kritisch an.
So ein Positionierungsprozess ist intensiv und herausfordernd, macht aber auch sehr viel Freude. Ich spüre regelrecht, wie meine Motivation wächst, wieder stärker sichtbar zu werden – was ja zu meinem diesjährigen Motto passt.
Als nächstes steht jetzt die Überarbeitung meiner Angebote auf dem Programm.
Wenn du das Gefühl hast, dass du deine Positionierung auch mal schärfen könntest, weil es dir schwerfällt, deine Vielseitigkeit in eine gute Form zu bringen, melde dich gern bei mir und buche dein kostenfreies Erstgespräch, den Potenzial-Startschuss.

