5 lustvolle Marketingstrategie-Tipps

Marketing nach dem Lustprinzip – das soll funktionieren? Auf jeden Fall. Schon, weil es schließlich um Marketing in eigener Sache geht, und wenn das keinen Spaß macht – also Lust bereitet – ist sowieso irgendwas in Schieflage. Dann empfehle ich vorerst noch einmal die Lektüre der 10 Ideen, um seine Vision zu entwickeln.

Lust und Marketing stehen natürlich auch noch in einem anderen nahe liegenden Zusammenhang, ich sage nur: Sex sells. Darauf will ich diesmal aber gar nicht eingehen, denn das wird an anderer Stelle immer wieder gerne erklärt. Und obwohl ich zugeben muss, dass ich diesen Beitrag beim media coffee blog sehr amüsant fand :-).

Lustprinzip heißt hier jedoch nicht, dass Sie Ihr Marketing nur die ein oder zweimal im Jahr aktivieren, wenn es Ihnen gerade mal wieder einfällt. Ich finde unbedingt, dass Marketing lustvoll sein soll – aber zugleich strategisch geplant. Und das eine schließt das andere nicht aus.

Was also können – und sollten! – Sie tun, um Ihr Marketing strategisch auf die Füße zu stellen und dabei auch noch Spaß zu haben? Darüber habe ich mich gestern Abend mit den Teilnehmern meines ersten Telefonseminars ausgetauscht. Hier die Zusammenfassung:

Finden Sie Ihren Platz!
Keine Strategie ohne einen Standpunkt. Wenn Sie nicht wissen, wo Sie stehen, haben Sie wahrscheinlich auch keine Ahnung, wo Sie hinwollen. Also erst einmal Hausaufgaben machen und die richtige Positionierung erarbeiten. Doch, das macht Spaß. Wenn man auf einmal merkt, dass man mit allem was man ist und kann tatsächlich etwas ganz Unverwechselbares anzubieten hat, geht nichts über dieses Gefühl!

Marketing-Analyse
Schreiben Sie auf, welche Marktingaktivitäten Sie in den vergangenen 12 Monaten betrieben haben. Folgende „Werbemittel“ können Sie dabei betrachten: Ihre Homepage oder Ihr Blog, Vorträge, Anzeigen, Flyer, Networking, Kooperationen, E-Mail-Marketing, Mailings, PR, telefonische Akquise. Ziehen Sie Bilanz: was war erfolgreich und hat Ihnen entweder direkte Kunden und Aufträge beschert oder Ihren Bekanntheitsgrad erhöht und auf diese Weise indirekt zu Aufträgen beigetragen? Das ist eine hoch interessante und sehr aufschlussreiche Übung.

Marketing-Strategie
Auf dieser Grundlage können Sie eine grobe Marketingstrategie für die nächsten 12 Monate planen. Spielen Sie Ihre Stärken aus und verabschieden Sie sich von Marketingaktivitäten, die erfolglos geblieben sind. Alternativ überlegen Sie, ob Sie eventuell einen externen Dienstleister beauftragen, der das besser kann als Sie selbst. Man muss nämlich nicht alles selber machen – wofür gibt es Experten? 😉

Marketing-Tagebuch
Legen Sie sich eine Tabelle an und schreiben Sie dort täglich auf, welche Marketingaktivitäten Sie durchgeführt haben. Es motiviert ungemein, diese Liste jeden Tag länger werden zu sehen. Sie können auch eine Spalte einfügen, in der Sie Ihre Erfolge vermerken: den Rückruf, das vereinbarte Treffen, und natürlich auch den gewonnenen Auftrag. Das schärft erstens das Bewusstsein dafür, was Sie tatsächlich jeden Tag in diesem Bereich leisten. Und Sie bekommen zugleich Belege dafür, was wirklich funktioniert. Damit können Sie Ihre Marketingaktionen in Zukunft noch gezielter planen.

Ein Buch schreiben
Ich habe gerade mein erstes beendet, und auch, wenn ich zwischendurch häufiger mal geflucht habe – es ist was ganz Wunderbares, sein Wissen auf diese Weise weitergeben zu dürfen. Schreiben Sie ein Exposé, kontaktieren Sie Verlage oder suchen Sie sich einen Agenten (ich kann für Management-Themen wärmstens die Agentur Gorus empfehlen). Und sobald Sie einen Vertrag in der Tasche haben, legen Sie los. Das ist wirklich lustvoll, denn Sie können sich mit Ihrem Thema so richtig austoben.

Suchen Sie sich Unterstützung
Auch systematisches Marketing fällt leichter, wenn man Menschen hat, mit denen man sich austauschen kann. Wie zum Beispiel in meinem Mentoring-Programm für machbares Marketing, dem Marketing-Lab.

Gibt es noch mehr Ideen, wie man sein Marketing strategisch und zugleich lustvoll optimieren kann? Ich freue mich auf Ihre Tipps.

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