Raus aus dem Mangel!

Wie du deinen inneren Überzeugungen die Macht nimmst

Frau sitzt auf Turm aus Münzen im Euro-Regen

©depositphotos.com/jukai5

Ich habe im Lauf der Jahre schon sehr umfassend an meinen einengenden Glaubenssätzen gearbeitet, aber gerade geht es echt nochmal richtig rund! Dadurch verändert sich mein Leben momentan ziemlich radikal.

Besonders bemerkbar macht sich das beim Thema Mangel. Wer mich kennt, weiß, dass ich ständig mit dem Geldthema zu kämpfen hatte: Scheinbar war nie genug davon da, immer wieder geriet ich in Situationen, wo es hinten und vorne nicht reichte. Das zog sich wirklich durch meine gesamte Selbstständigkeit. Natürlich löste das jede Menge Stress aus bis hin zur Existenzangst und schlaflosen Nächten. Kein Spaß!

Kopfmäßig war mir natürlich klar, dass ich irgendwo noch eine Bremse lösen durfte. Aber ich kam einfach nicht dran, obwohl ich mich schon seit Jahren intensiv mit der Thematik beschäftige. Denn ich wollte doch so gern in der Fülle leben! Wer will das nicht … 😉

Seit kurzem kann ich wirklich innerlich fühlen, wie reich ich tatsächlich bin – auch in Momenten, wo der Kontostand dieses Gefühl noch nicht hundertprozentig widerspiegelt. Aber ich fühle mich reich. Ich bade in Fülle.

Klingt das seltsam für dich? Kann ich gut verstehen. Ich habe ähnliche Aussagen von anderen bisher immer halb neidisch, halb ablehnend betrachtet.

Deshalb möchte ich dir heute erzählen, was bei mir passiert ist und wie ich zu meinem neuen Glaubenssatz gekommen bin, der momentan wohl mit daran beteiligt ist, dass sich mein Konto immer weiter füllt.

Glaubenssätze ganz konkret verändern

Dieses Vorgehen habe ich mir bei Veit Lindau abgeschaut, und weil es bei mir so gezündet hat, gebe ich es hier an dich weiter.

Schritt 1: Übernimm die Verantwortung für deine Wahl

So ein Glaubenssatz kommt ja nicht irgendwann angeflogen und setzt sich in dir fest, sondern du hast ihn irgendwann gewählt – unbewusst natürlich, und aus Gründen. Darauf komme ich gleich zu sprechen. Erkenne also zunächst einmal an, dass es deine Wahl war, diese Überzeugung anzunehmen.

Ich mag diesen Ansatz, weil ich mir damit die Verantwortung zurückhole und nicht mehr die Umstände, meine Eltern oder sonstwen für meine Misere in die Pflicht nehme.

Meine beiden bisherigen Glaubenssätze:

  • Ich kann nicht mit Geld umgehen.
  • Es ist einfach nie genug Geld da.

Als ich innerlich entschied, zu hundert Prozent zu akzeptieren, dass das meine bisherige Wahl war, wurde mir plötzlich ein biografischer Zusammenhang klar: Indem ich entschied, das zu glauben, bezog ich gleichzeitig Partei für ein Elternteil und grenzte mich klar gegen das andere ab. Unbewusst zeigte ich mich dadurch solidarisch mit dem einen Elternteil und „dämonisierte“ in gewisser Weise den anderen. Das war für mich eine sehr erhellende Einsicht.

Schritt 2: Wem habe ich durch diesen Glaubenssatz Unrecht zugefügt?

Wie also hat der Glaubenssatz auch meine Umgebung beeinträchtigt? Das war für mich eine neue Überlegung. Aber tatsächlich ist es ja so, dass ich nicht nur mir selbst geschadet habe durch meine Mangelüberzeugung. Sondern ich habe dadurch auch den anderen Elternteil verletzt.

Und weil ich über die Jahre immer wieder in Geldnot geraten bin, habe ich damit auch weitere, mir nahestehende Menschen in meinem Umfeld belastet und gestresst.

Ich habe mich daher an diesem Punkt innerlich entschuldigt bei all diesen Personen und um Vergebung gebeten.

Und ich habe dem Elternteil, dem ich durch diesen Glaubenssatz meine Solidarität ausgedrückt hatte, weil ich ihn von ihm übernommen hatte, diesen wieder zurückgegeben. Also ähnlich wie in der Aufstellungsarbeit innerlich gesagt: „Ich muss nicht mehr solidarisch mit dir sein, indem ich glaube, dass ich nicht mit Geld umgehen kann und nie genug Geld für mich da ist. Ich gebe dir diese Überzeugung zurück, denn es ist nicht meine.“

Das fühlt sich richtig gut an!

Schritt 3: Dem Glaubenssatz Liebe und Dankbarkeit schenken

Wie oben beschrieben, machte der Glaubenssatz in meiner Kindheit ja durchaus Sinn. In gewisser Weise hat er mich beschützt. Deshalb darf ich ihn an dieser Stelle in Dankbarkeit loslassen. Denn jetzt bin ich erwachsen und brauche ihn nicht mehr.

Schritt 4: Den neuen Glaubenssatz etablieren und leben

Ich habe mir jetzt einen neuen Glaubenssatz gewählt:

Ich bade in Fülle, und es ist jederzeit mehr als genug Geld für alle meine Bedürfnisse da.

Jeden Tag fühle ich, wie sich diese neue Überzeugung mehr und mehr in mir festsetzt und greift. Und was soll ich sagen: Aus allen möglichen und zum Teil völlig unerwarteten Ecken fließt plötzlich Geld auf mein Konto. Ich kann es selbst kaum fassen im Moment.

Ganz entscheidend dabei ist, immer wieder in die Frequenz des neuen Glaubenssatzes einzutauchen, in meinem Fall also in die Frequenz der Fülle.

Was ist damit gemeint?

Ich rufe mir schon beim Aufwachen in Erinnerung, wie reich ich bin:

  • Ich habe ein Dach über dem Kopf und immer genug zu essen.
  • Ich bin überwiegend gesund bzw. habe wenig Beeinträchtigungen und lebe in einem Land mit einer guten Gesundheitsversorgung.
  • Ich lebe in Frieden.
  • Ich habe ein wunderbares soziales Umfeld und einige wirklich ganz besondere Menschen zur Freundin bzw. zum Freund.
  • Ich schöpfe aus dem Reichtum meiner Erfahrungen und staune, was ich schon alles erleben durfte.
  • Ich fliege bald nach Neuseeland! 🙂

Immer wieder im Laufe des Tages halte ich kurz inne und stimme mich auf diese Frequenz ein. Ich fühle mich reich und handle aus dieser Überzeugung heraus.

Ich denke, du verstehst, was gemeint ist.

Kannst du die einzelnen Schritte nachvollziehen? Lass mich gerne wissen, was du davon hältst und welche Erfahrungen du vielleicht selbst gemacht hast, um das Mangelbewusstsein in ein Füllebewusstsein zu verwandeln.


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