Meine täglichen Erfolgsroutinen

Dass ich mal so einen Text veröffentlichen würde, hätte ich noch vor wenigen Jahren nicht für möglich gehalten. Ich hielt mich für eher undiszipliniert, fand Routinen grundsätzlich „bäh“, weil so wenig kreativ, und überhaupt machte mich jede Form von Struktur misstrauisch.

Doch in den letzten Jahren, und ganz besonders in den letzten Monaten, habe ich erfahren, wie viel ich bewegen und verändern kann, einfach indem ich ein paar Dinge konsequent und wirklich täglich in meinen Alltag integriere. Heute verrate ich euch also, was ich da so mache – und wofür das gut ist:

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  1. Mein Wecker klingelt jeden Morgen um halb sieben. Er steht nicht neben dem Bett, wo ich einfach auf die Schlummer-Taste drücken könnte, sondern ich muss aufstehen, um das fiese Piepen auszustellen. Ich kann das unmöglich ignorieren, mich macht dieses Geräusch tatsächlich komplett wuschig. Wenn ich mich dann schon mal aus der Horizontalen erhoben habe, mache ich jetzt im Winter gleich das Fenster zu und die Heizung an und ziehe dann meine Sportklamotten an.
  2. Als nächstes koche ich Wasser für meine erste heiße Dusche – die inwändige, bestehend aus einem halben Liter Zitronenwasser. Das habe ich mir irgendwann im letzten Jahr angewöhnt, als mir klar wurde, dass ich insgesamt zu wenig trinke. Also fange ich gleich nach dem Aufstehen damit an, meinem Körper ausreichend Flüssigkeit zuzuführen.
  3. Während ich das trinke, lese ich eine halbe Stunde Fachliteratur oder schaue mir manchmal auch Videos an. Das ist eine ganz neue Routine, die ich während der Arbeit an meinem aktuellen Buch etabliert habe. Ich schaffe es sonst einfach nicht, all die interessanten Veröffentlichungen zu verfolgen, die dafür wichtig sind. Und in diesen 30 Minuten lerne ich bereits sehr viel.
  4. Erst dann mache ich mich auf zu körperlicher Ertüchtigung: Entweder gehe ich laufen, mache ein Kurzzeittraining auf der Powerplate bei meinem Personal Trainer in einem kleinen Studio um die Ecke, oder ich praktiziere eine halbe bis Dreiviertelstunde Yoga. Dazu schaue ich mir ein Video auf yogaeasy.de (Partnerlink) an. Mit den Anleitungen dort komme ich sehr gut zurecht.
  5. Zu guter Letzt folgt dann auch die äußere Dusche und ein leckeres Frühstück. Zwischen 9 und halb 10 sitze ich dann am Schreibtisch und arbeite meine To-Do-Liste ab, die ich meist am Abend vorher erstellt habe. Zurzeit bedeutet das an drei Tagen pro Woche je 3 Stunden Arbeit an meinem Buch, die fix in meinem Kalender stehen. Ich habe festgestellt, dass es hilft, wenn ich solche Termine ebenso ernst nehme wie Gespräche mit Kunden oder Interessenten.
  6. Ganz wichtig: E-Mails checke ich nur ganz kurz vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn, dann noch mal nach ca. 90 Minuten. Während der Arbeit am aktuellen Projekt schalte ich aber prinzipiell alles andere aus: das Mailprogramm, Facebook etc., so dass es da keine Ablenkungen gibt.

Diese sechs Punkte haben in den letzten Monaten erheblich dazu beigetragen, meine Produktivität zu steigern, und ich habe die interessante Erfahrung gemacht, dass mir solche Strukturen genau die Freiheit geben, die ich immer haben wollte. Das Gute daran ist ja, dass ich das selbst entscheide. Niemand bestimmt, dass ich das so und nicht anders halten muss. Und ich schaffe mir dadurch kreative Zeit, in der ich richtig viel erledigen kann.

Hast du auch solche Routinen? Wie sehen die bei dir aus?

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