Investierst du eigentlich in dich und dein Business?

Ich mache mich heute mal unbeliebt: Angesichts der gefühlt immer weiter zunehmenden Zahl an Gratis-Challenges und anderen Angeboten im Netz frage ich mich in letzter Zeit, ob diese Entwicklung in die richtige Richtung geht.

Natürlich wollen wir alle auf unsere Leistungen aufmerksam machen, und Gratis-Angebote helfen dabei, Wunschkunden zu uns zu führen, keine Frage. Doch mir scheint, wer lange genug sucht, muss eigentlich kaum noch für Know-how bezahlen …

Für mich als Anbieterin zeichnet sich allmählich ein Trend ab, dass zwar viele Leute die Angebote nutzen, die sie umsonst bekommen können, aber nur sehr wenige bereit sind, dann den nächsten Schritt zu gehen und das komplette Angebot zu buchen. Das sind in meiner Wahrnehmung dann aber oft genug diejenigen, die über zu wenig Aufträge klagen.

Merkst du was?

justice-423446_1280Als ich vor drei Jahren „The Prosperous Coach“ las, wurde ich mit der Nase darauf gestoßen, dass ich mir selbst schon länger kein Coaching mehr gegönnt hatte. Umgekehrt erwartete ich jedoch, dass Menschen meine Leistungen buchten! Irgendwo war da ein Missverhältnis. Wie konnte ich andere glaubwürdig davon überzeugen, wie wertvoll Coaching oder Beratung sein konnte, wenn ich selbst nicht in mich und meine persönliche und unternehmerische Entwicklung investierte?

Also fragte ich mich, wo ich zu diesem Zeitpunkt am dringendsten Unterstützung benötigte und überlegte, welcher Coach dafür in Frage kam. Die Antwort kam mir ziemlich schnell – ein Zeichen dafür, dass es wirklich höchste Zeit war, sich mit dieser Thematik mal zu befassen.

Seitdem suche und buche ich regelmäßig Unterstützung in bestimmten Bereichen, weil mir das bei meiner unternehmerischen Entwicklung hilft und ich insgesamt schneller vorankomme. Meine Investition hat sich bisher noch immer bezahlt gemacht.

Kein Geld? Kein Argument!

Komme mir jetzt nicht damit, du hättest kein Geld, um dir solche Unterstützung zu leisten. Wenn du wirklich vorwärts kommen willst, findest du Wege, dir ein Coaching zu ermöglichen:

  • Du kannst mit deinem Coach über Ratenzahlung sprechen.
  • Du kannst jemanden bitten, dir Geld zu leihen, denn in den meisten Fällen wirst du in der Lage sein, diese Investition in absehbarer Zeit zurückzuzahlen.
  • Du kannst prüfen, ob es öffentliche Fördergelder gibt.
  • Du kannst überlegen, welche Möglichkeiten du tatsächlich hast: Vielleicht verzichtest du dieses Jahr auf einen Urlaub und buchst stattdessen ein Coaching. Nächstes Jahr kannst du dir dann vielleicht einen längeren Urlaub leisten ;-).
  • Du kannst sogar manchmal ein Tauschgeschäft anbieten: Hilfst du mir, kann ich dir auch was anbieten.

Meine Erfahrung ist, wenn etwas „dran“ ist und es mir wichtig genug ist, dann treibe ich auch Geld dafür auf. Wenn du nicht bereit dazu bist, dann frage ich dich heute mal ganz ketzerisch, ob du dich wirklich, wirklich zur Unternehmerin, zum Unternehmer entwickeln möchtest. Ob du wirklich bereit bist, nicht nur Zeit und Energie, sondern eben auch Geld zu investieren.

Ich merke bei Angeboten, für ich bezahle, übrigens noch einen weiteren Effekt: Ich schenke dem Coaching mehr Wertschätzung, beschäftige mich intensiver damit, weil ich ja möglichst viel Nutzen aus der gebuchten Leistung ziehen will. Das ist bei Gratisangeboten oft anders, die laufen so nebenher, und wenn mir etwas anderes dazwischen kommt, fallen sie eben „hinten runter“.

Zudem ist ein Coaching, das ich mir gönne, auch ein wertvolles Signal an mein unternehmerisches Selbstbild, denn damit erlaube ich mir, in meine unternehmerische Größe zu gehen. Ich investiere in mein Unternehmen, und das fühlt sich einfach gut an!

Wie siehst du das? Investierst du – gerade als Coach und Beraterin – auch regelmäßig in dein Fortkommen und deine unternehmerische und persönliche Entwicklung und buchst Kolleg*inn*en? Das würde mich wirklich interessieren.

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1 Kommentar

  1. Judith Torma

    Ja das habe ich dieses und letztes Jahr ganz bewusst getan!
    Es hat mir gut getan und es zeigt sich bereits im Geschäft.

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