Akquise mit K wie Konsequenz

K ist doch wirklich mal ein Buchstabe, mit dem man was anfangen kann! Dazu fallen mir jede Menge akquisetauglicher Begriffe ein, zum Beispiel:

  • Konzept
  • Kreativität
  • Kunst & Kultur
  • Kopfkino
  • Kausalität

Na, wer fühlt sich angesprochen und macht diese Woche mit beim Akquisealphabet, der längsten Blogparade des Jahres? Ein wenig vermisse ich eure aktive Beteiligung, aber immerhin bin ich meinem Vorsatz bisher treu geblieben, mir selbst jede Woche etwas einfallen zu lassen.

Warum Akquise ohne Konsequenz nicht funktioniert

mikado-1013877_640In meinem heutigen Artikel geht es um Konsequenz, denn das ist zwar ein Wort, das ich vor langer Zeit aus dem elterlichen Mund gehasst habe ;-). Doch man wird ja älter, zuweilen auch klüger, und inzwischen habe ich begriffen, dass gerade bei der Akquise Konsequenz unverzichtbar ist. Als ich darüber nachgedacht habe, sind mir drei Aspekte dazu eingefallen.

Akquiseerfolg kommt vom Tun

Vom Wortstamm her stammt die Konsequenz vom lateinischen consequi, also nachfolgen. Das ist der erste wichtige Aspekt, den ich hervorheben möchte. Denn nur dann, wenn ich handle, kann auch etwas nachfolgen, bestenfalls nämlich der Erfolg meiner Aktion. „Erfolg ist das, was einem zufällt, wenn es fällig wird“, ist meine Assoziation dazu. Akquise bedeutet immer, aktiv etwas zu tun.

Denn selbst wenn deine Kunden heute größtenteils auf Empfehlung zu dir finden, hast du ja in der Vergangenheit etwas dafür getan: Du hast sinnvolle Arbeit geleistet, die für deine Kunden etwas bewirkt hat, so dass sie gerne deinen Namen ins Spiel bringen. Vielleicht hast du auch aktiv um Empfehlungen gebeten, damit irgendwann weitere Anfragen nachfolgen konnten.

Je aktiver du also dabei bist, deine Leistungen in die Welt zu bringen, umso eher tritt nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit auch der Erfolg deiner Akquisetätigkeiten ein.

Ziele im Auge haben

Der zweite wichtige Aspekt, der beim Thema Konsequenz in der Akquise eine Rolle spielt, ist die Zielstrebigkeit: Wenn du nicht genau weißt, wofür du Kunden eigentlich gewinnen willst, wird es schwierig, sie zu überzeugen.

Deshalb solltest du vor jeder Akquiseaktion genau überlegen, welches Problem deiner Kunden du lösen kannst. Und egal, in welcher Form du dann akquirierst: Schau, dass du den Nutzen möglichst auf einen Satz eindampfen kannst. Damit steuerst du dann zielstrebig auf deinen Erfolg zu.

Dranbleiben

Und zuletzt beinhaltet für mich das Wort Konsequenz den Begriff, der den meisten von euch wahrscheinlich als erstes eingefallen ist, nämlich die Beharrlichkeit. Also dranbleiben, auch wenn dein Vorgehen nicht gleich von Erfolg gekrönt ist. Auch dann akquirieren, wenn es gut läuft. Einfach regelmäßig Zeit dafür einplanen und konsequent (!) durchziehen.

Letzteres fällt mir persönlich am schwersten, wenn ich ehrlich bin. Trotzdem habe ich mir angewöhnt, bestimmte Dinge zu tun, auch wenn der Lustfaktor nicht immer gleich hoch ist: Zum Beispiel die Artikel für mein Blog laut Redaktionsplan vorzubereiten. Oder Veranstaltungen regelmäßig zu posten und dazu einzuladen. Das geht auch an Tagen, an denen mir nicht nach direktem Kontakt zumute ist.

Auch Netzwerktreffen gehören für mich mindestens zweimal pro Monat zu den festen Akquiseaktionen.

Wenn du dir diese drei Aspekte betrachtest, ist es doch eigentlich logisch, dass du Akquise ohne Konsequenz ebenso gut gleich lassen könntest, oder? 😉

Wie schaut es mit deiner Konsequenz aus beim Thema Akquise? Und wie schaffst du dir den nötigen Raum dafür? Schreib doch mal im Kommentar, was du dazu meinst.

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3 Kommentare

  1. Benjamin

    Hallo Heide,

    sehr guter Artikel, Konsequenz ist tatsächlich der wichtigste Faktor, wenn es um die Gewinnung von Neukunden geht. Ich habe noch einen Faktor, der in deiner Auflistung noch garnicht auftaucht: Herausstechen aus der Masse. Ich gebe dir mal ein Beispiel: Ich bin freiberuflicher Webdesigner und obwohl ich ganz ordentlich ausgelastet bin, habe ich letzten Monat ein kleines Experiment gestartet, um zu sehen, wieviele neue Kunden ich einfach dadurch gewinnen kann, indem ich aus der Masse heraussteche. Meine Überlegung war die folgenden: Da Webdesigner nun mal viel online unterwegs sind, versuchen Sie auch dort Ihre Kunden zu gewinnen, beispielsweise per „Cold“-E-Mails oder sonstigem. Also wäre es doch viel schlauer, etwas zu versuchen, was eben nicht alle machen, und aus der Masse herauszustechen. Ich bin nach ein wenig Brainstorming darauf gekommen, die Kunden einfach mal „offline“ anzuschreiben, per gutem altem Brief. Nach kurzen googeln habe ich einen Service entdeckt, der sogar Briefe komplett in Handschrift schreibt ( httpss://www.pensaki.com/de/ ). Also habe ich von pensaki 20 Unternehmen anschreiben lassen und eine Woche später einen Follow-up gemacht. Ergebnis: Ich war zu 8 Pitches eingeladen, von denen ich 6 gewonnen habe (Im Vergleich: Normalerweise brauche ich ca. 50 kalte E-Mails um überhaupt einmal eingeladen zu werden).

    Insofern lohnt es sich also auch, aus der Masse herauszustechen!

    Viele Grüße
    Benjamin

  2. Heide

    Hallo Benjamin,

    vielen Dank für deinen Beitrag, aber vielleicht hast du nicht bemerkt, dass es in meiner Blogparade jede Woche um einen anderen Buchstaben geht? Deshalb ist meine Auflistung natürlich nicht vollzählig, sondern es geht eben nur um die verschiedenen Aspekte der Konsequenz.

    Herausstechen aus der Masse hätte sehr gut zum Buchstaben „H“ gepasst 😉. Vielen Dank für deinen Hinweis auf Pensaki, das schau ich mir mal an.

    Vielleicht hast du ja Lust, zu einem der weiteren Buchstaben noch einen eigenen Artikel zu publizieren? Ich würde mich freuen!

    Herzliche Grüße
    Heide

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