Heide Liebmann mit pinkfarbenem Fächer

Mein Motto für 2026

Mein Motto für 2026 zu finden, war gar nicht so einfach. Ich gebe mir zwar schon seit einigen Jahren jeweils ein Jahresmotto. Das hilft mir als typische Scannerin, die sich gern mal verzettelt, enorm dabei, ein bestimmtes Thema im Fokus zu behalten.

Letztes Jahr stand unter dem Motto „Kraft & Beweglichkeit“, und ich war damit sehr erfolgreich: An insgesamt 332 Tagen habe ich mein morgendliches Workout durchgeführt. Ausgesetzt habe ich nur, wenn ich wirklich krank war – was leider häufiger der Fall war. Unterm Strich bin ich aber sehr zufrieden mit meiner neuen Routine, die ich natürlich beibehalte. Am 1. Januar habe ich ausgesetzt, aber seitdem turne und dehne ich wieder täglich in wechselnder Intensität.

Wie habe ich mein Motto für 2026 gefunden?

Tatsächlich ist es mir doch schwerer gefallen als gedacht, mich auf ein Motto für 2026 und damit auf einen Schwerpunkt festzulegen, der mich durch das Jahr begleiten soll. Zunächst dachte ich daran, meine Gesundheit noch stärker zum zentralen Thema zu machen. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich vor allem im letzten Quartal 2025 mit einer langwierigen Virusinfektion zu tun hatte, dazu einige weitere blöde Entzündungen im Körper. Wenn es mir gesundheitlich nicht gutgeht, merke ich natürlich, dass auch andere Bereiche liegenbleiben, weil ich einfach keine Energie dafür habe.

Ich werde aber am Thema Gesundheit dranbleiben, weil das mit zunehmendem Alter ohnehin immer wichtiger wird und ich inzwischen auch einige Ansatzpunkte gefunden habe, die mich bei diesem Projekt unterstützen werden:

  • Durch die Teilnahme an Christine Hutterers Energie-Booster (sehr empfehlenswert!) habe ich verstanden, dass in der Post-Menopause entzündliche Prozesse im Körper häufiger auftreten – und wie ich gegensteuern kann, zum Beispiel durch eine sinnvolle Ernährungsumstellung und einige Nahrungsergänzungsmittel. Schon dieser Gedanke beflügelt mich.
  • Ich habe einen neuen Gastroenterologen gefunden, bei dem ich mich im Hinblick auf meinen Morbus Crohn weitaus besser unterstützt fühle als in der letzten Praxis.
  • Ich nehme mein neues Hobby der Vogelbeobachtung jetzt endlich ernster und gehe mindestens zweimal pro Woche morgens früh für mindestens 30 Minuten spazieren, ausgerüstet mit warmer Kleidung, Fernglas und Vogelbestimmungs-Apps. Das macht mir eine riesige Freude, schult meine Achtsamkeit und ist so erholsam für meinen Geist!
  • Und natürlich behalte ich mein tägliches Workout bei und erweitere es sogar um neue Übungen.

Insofern benötige ich für das Thema Gesundheit keine Erinnerung mehr, sondern das läuft ganz automatisch mit. Damit habe ich mir mal wieder selbst bewiesen, dass Selbstwirksamkeit durch aktives Tun entsteht!

Fokus aufs Business

Als nächstes überlegte ich, dass 2026 das Jahr sein könnte, in dem ich meine Aufmerksamkeit wieder stärker auf mein ureigenes Business richten kann. Derzeit arbeite ich hauptsächlich für zwei bis drei große Kunden, sowohl als Coach im Bereich Job und Karriere als auch als Texterin, und dass das noch so gut läuft bei mir, dafür bin ich sehr dankbar! Aber eigene Coachingaufträge kamen zuletzt kaum herein.

Letztes Jahr habe ich immerhin die Neuausrichtung geschafft und mich als Coach für Multi-Talente neu positioniert. Aber durch die zahlreichen Krankheitstage und die fehlende Energie bin ich in punkto Reichweite noch längst nicht dort, wo ich gerne hinwollte.

Gleichzeitig hat mich die Frage bewegt, wie ich stärker auf meine Angebote aufmerksam machen kann, ohne wieder das Gefühl zu bekommen, im Marketing-Hamsterrad zu rennen. Das hat mich in den letzten Jahren nämlich sehr gestresst und gar keine Freude mehr gemacht. Zudem habe ich mich 2025 endgültig von Facebook verabschiedet, Instagram wird folgen. Also wird mein Marketing sich auf andere Kanäle stützen müssen. Dazu habe ich auch schon Ideen, und du wirst natürlich bald mehr dazu erfahren.

Klarheit und Freude

Ich will mich jetzt noch stärker zeigen mit Themen, die ich nicht nur darauf ausrichte, was meine geliebten Scannerinnen umtreiben könnte, sondern die mich auch selbst bewegen. Ich habe auch schon eine längere Liste angelegt mit Ideen, die mir spontan eingefallen sind. Lauter Punkte, auf die ich mich freue, und die hoffentlich auch dazu beitragen, dass meine Zielgruppe sich gesehen fühlt und mehr Klarheit findet.

Deshalb habe ich folgende Formulierung für mein Motto für 2026 gewählt:

Mit Klarheit und Freude sichtbar werden

Nur nach dem Lust- und-Laune-Prinzip allein gehe ich aber trotzdem nicht. Ich habe mich in den letzten Monaten recht intensiv mit Linkedin und mit KI beschäftigt. Hier finde ich vor allem die Frage spannend, wie ich mit meinem Blog für Relevanz und damit für die vielbeschworene „Topical Authority“ sorgen kann. 

Damit ich mit Klarheit und Freude sichtbar werde, will ich Blog und Linkedin viel besser und gezielter als bisher miteinander verknüpfen. Ich glaube nämlich, dass es da draußen sehr viele Scannerinnen gibt, die ich mit meiner Erfahrung und Expertise unterstützen kann. Nur wissen viele das noch nicht. Das will ich also in den kommenden 12 Monaten ändern.

Folge der Freude!

Vor ein paar Jahren war das mal ein Jahresmotto für mich, und im Grunde gilt das seitdem für fast alles, was ich tue. Das kann also auch passieren, wenn du dir ein Motto für das Jahr gibst: Du entdeckst dann plötzlich, wie viel Kraft und Energie du daraus schöpfen kannst – und plötzlich willst du gar nicht mehr darauf verzichten!

Und weil sich durch den konzentrierten Fokus ganz unmerklich eine Gewohnheit in deinem Leben etabliert hat, gewinnst du wieder Zeit und Energie für neue Themen. It’s not magic – it’s habit!

Tipp: Falls du neue Gewohnheiten endlich auch mal nachhaltig in dein Leben integrieren willst, lege ich dir mein Buch „Einfach dranbleiben: Erfolgsgewohnheiten für Kreative“ ans Herz. Das führt dich anhand praktischer Übungen durch einen 35-tägigen Prozess und hilft dir dabei, Routinen zu etablieren, die bleiben.

Demnächst wird es auch wieder meine Gratis-LIVE-Webinare geben. Bisher schon gut angenommen wurde das Thema „So triffst du als Scannerin Lebensentscheidungen mit einem guten Gefühl“. 

Neues Gratis-LIVE-Webinar: Warteliste geöffnet!

Aktuell arbeite ich an einem neuen Thema: Fokus Reloaded: Wie Fokus auch für Scannerinnen zum Gamechanger werden kann“. Wenn dich das interessiert, trage dich gern in die Warteliste ein. Du erfährst dann sofort, wenn die Termine dafür feststehen.

3 Gedanken zu „Mein Motto für 2026“

  1. Liebe Heide,

    dein Motto motiviert mich eben doch noch über ein Motto zu schreiben für das Jahr 2026. Ich finde es cool wie du dich heranarbeitest. Auch ich bin Scannerin und weiß wie es ist wenn so viele Ideen im Kopf herumschwimmen. Klarheit steht bei mir auch ganz groß im Vordergrund, doch da ist noch etwas anderes. Danke für die Erinnerung an den Fokus, den hatte ich so gar nciht mehr auf dem Schirm, obwohl ich es weiß!

    alles gute für dich in diesem Jahr 2026,
    hairzlich Susanne

  2. Freut mich, Susanne! Lass mich gern wissen, wenn du dein Motto gefunden hast, bin gespannt!
    Liebe Grüße
    Heide

  3. Pingback: KW02/2026: Alle TCS-Blogartikel - The Content Society

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