Akquise mit Q wie Querdenken

Das „Q“, der Buchstabe der Woche in der längsten Blogparade des Jahres, dem Akquisealphabet, bietet einige Herausforderungen. Was fällt dir außer „Querdenken“ noch ein? Ich dachte an Quiz, Inspirations-Quellen oder Quintessenz, aber dann hörte es auch schon wieder auf. Wer bietet mehr?

Ich habe mir also „Querdenken“ herausgepickt, aber das ist auch nicht so ganz ohne. Wie kann Querdenken sich tatsächlich positiv auf die Akquise auswirken?

Dazu habe ich dann mal in meinem Netzwerk herumgefragt und selbst im Internet recherchiert. Folgende Ideen sind dabei herausgekommen, und ich finde sie tatsächlich selbst ganz inspirierend ;-). Und du?

face-1009302_1280Checkliste: Akquise mal quergedacht

  • Schau dich mal außerhalb deines eigenen Themenbereichs um. Trainer, Coachs und selbst Kreative haben oft sehr eingefahrene Akquisewege. Aber wie machen das Leute in anderen Branchen? Wie gewinnt der Einzelhandel neue Kunden, der Autovermieter, oder die Kneipe um die Ecke? Vielleicht bringt dich das auch mal auf neue Gedanken.
  • Welche Akquisemethoden stoßen dich am meisten ab, worauf hast du so gar keine Lust? Überlege dir, wie du diese Methoden so abwandeln könntest, dass sie dir trotzdem Spaß machen. Ich habe gerade – angeregt durch einen Powerpoint-Karaoke-Vortrag, den ich kürzlich gehalten habe – überlegt, ob ich am Telefon einfach mal schwäbeln sollte ;-). Mir würde das Spaß machen, und der Fokus wäre weniger auf dem Versuch zu verkaufen, sondern darauf, ein lustiges Gespräch zu führen.
  • Manchmal machen ganz kleine Details einen riesigen Unterschied. Schau dir deine üblichen Akquisewege doch mal ganz genau an und frage dich bei jedem winzigen Schritt, wo du vielleicht noch mal am Schräubchen drehen könntest, um das Ganze effektiver oder interessanter zu machen.
  • Umgekehrt: Wie kannst du den Prozess vergrößern oder vervielfältigen? Wie kannst du andere für deine Idee begeistern und sie als Multiplikatoren gewinnen?
  • Dich mal ganz leidenschaftslos von außen zu betrachten, kann dich auch auf neue Ideen bringen. Wer ist diese Person, die eine bestimmte Leistung verkaufen möchte? Was zeichnet sie aus? Was finden andere besonders sympathisch an ihr, wofür schätzen sie diesen Menschen? So eine Außenperspektive kann dir helfen, neue Ansatzpunkte zu finden. Mir ist zum Beispiel durch Rückmeldungen aus der jüngeren Vergangenheit wieder viel bewusster geworden, dass ich „live“ sehr gut rüberkomme, und ich stricke gerade daran, diese Erkenntnis verstärkt auch wieder für die Akquise zu nutzen.
  • Statt verkaufen einfach mal verschenken: Womit kannst du bestehenden Kunden heute mal eine Freude machen, ganz uneigennützig?
  • Und andersrum: Was kannst du tun, um deine Kunden bestmöglich zu vergraulen und sie ganz schnell loszuwerden? Vielleicht liegen auch darin spannende Ansätze für ungewöhnliche Akquiseaktionen.

Vielen Dank an Angelika, Franz, Christa, Ulrike, Sabrina und Fadja für ihre Gedanken und Anregungen!

Ich bin gespannt auf weitere Ergänzungen zum Thema Querdenken bei der Akquise, gern auch konkrete Beispiele. Danke!

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1 Kommentar

  1. Petra

    Liebe Heide, nach 4-wöchigem Unterwegs-sein hab ich gerne Deinen Artikel zum Querdenken in der Akquise gelesen. Gefällt mir … ich sollte vielleicht mal Hessisch babbele oder einige schweizerdeutsche Vokabeln einwerfen beim Plaudern am Telefon?

    Hab meinen Artikel mit dem „S“ schon fast ferdisch.
    Herzlich vom Regen in der Schweiz.
    Petra

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