Akquise mit N wie Newsletter

AKQUISE-ALPHABET_neuDas „N“ ist in meinem Akquisealphabet, der wahrscheinlich längsten Blogparade des Jahres, wieder einer dieser Buchstaben, bei dem mir jede Menge Begriffe einfallen: Ich habe überlegt, ob ich etwas zum „Nasenfaktor“ schreiben sollte, aber zu dem Thema habe ich schon so viel publiziert (zum Beispiel hier und hier, schöne ältere Blogschätzchen übrigens ;-)), dass ich mich mal einem anderen Aspekt der Akquise widmen wollte.

Dann fiel mir Netzwerken ein, oder Nischentiger, Nebenjob und Narrenfreiheit … Vielleicht möchte jemand von euch zu einem dieser Stichworten ja etwas schreiben? Würde mich freuen!

Mein Newsletter ist ein Verkaufskanal

Ich habe mich dann allerdings für einen eher konventionellen Begriff entschieden, nämlich für den Newsletter. Das liegt daran, dass ich schon letztes Jahr beschlossen hatte, den Aufbau meines E-Mail-Verteilers in den Fokus zu rücken. Grund dafür ist zum einen eine einfache Rechnung:

Mein Newsletter, meine ImpulsPotenziale, ist auch – natürlich nicht nur – ein Verkaufskanal, über den ich meine Veranstaltungen ankündige und bewerbe. Ich erreiche meist ziemlich hohe Öffnungsraten (zwischen 35 und 40%, was wirklich sehr hoch ist), und auch meine Klickraten können sich sehen lassen, sie liegen zwischen 10 und 27%.

Geklickt ist aber noch nicht gekauft, diese Raten sind sehr viel niedriger. Doch wenn von denjenigen, die auf ein Angebot klicken, nachher auch nur 1% kauft, macht es einen Unterschied, ob das 1 Prozent von 100 Klickenden ist oder von 1.000. Logisch, oder?

Leider habe ich das erst recht spät wirklich begriffen, und es hat noch ein bisschen länger gedauert, bis ich mir Techniken angeeignet hatte, um mehr Menschen für meinen Newsletter zu gewinnen. Im Moment gibt es beispielsweise meinen Gratis-E-Mail-Kurs „Mein unternehmerisches Selbstverständnis“, der zwei Ziele verfolgt: Zum einen gewinne ich dadurch neue Interessentinnen, zum anderen ist er als direkter Verkaufsanreiz konzipiert, weil ich den Leserinnen darin einen Vorgeschmack auf mein in Kürze startendes Online-Intensiv-Training „Mein bestes Unternehmerinnen-Ich“ gebe.

Mein Newsletter ist eine vertrauensbildende Maßnahme 😉

Meine ImpulsPotenziale, die alle 14 Tage erscheinen, sind zum anderen aber auch ein Mittel, um die Beziehung zu meinen Leser*innen aufrecht zu halten und sie immer wieder in Kontakt mit mir und meinem Angebot zu bringen. Darin verlinke ich zu den Artikeln in meinem Blog, die interessante Impulse geben zum Leben als Solo-Selbstständige und Unternehmer*in, zum Beispiel mit der Interview-Reihe „Unternehmer*in sein“. Ich erzähle von mir und den Dingen, die mich gerade beschäftigen, denn mir liegt daran, dass meine Leser*innen mich auch als Mensch kennen lernen, hinter der Rolle als Potenzialdetektivin und Coach. Es geht schließlich um Vertrauen, das bedeutet mir viel.

Und was soll dein Newsletter sein?

Wenn du dich für einen Newsletter entscheidest, dann brauchst du also aus meiner Sicht eine Vorstellung davon, wie du dich präsentieren möchtest, also was dein ganz persönlicher Stil sein soll, und welche Ziele du damit hast:

  • Wie sprichst du deine Leser*innen an? Duzt du oder siezt du?
  • Was sind deine Schwerpunkte?
  • Wie kannst du sie ansprechend verpacken?
  • Wie weit zeigst du dich mit deinen eigenen Themen und lässt deine Leser*innen daran teilhaben?
  • Welche festen Rubriken richtest du folglich in deinem Newsletter ein, die einen gewissen Wiedererkennungswert haben?
  • Welchen Namen gibst du deinem Newsletter?
  • In welcher Frequenz kannst bzw. willst du ihn versenden? Ein Redaktionsplan hilft dabei übrigens sehr!

Dann könnte man einen eigenen Artikel zu der Frage schreiben, wie du Betreffs formulierst, die zur Öffnung einladen … 😉

Auch über das Newsletter-Tool, das du verwendest, solltest du dir einige Gedanken machen. Ich selbst verwende seit Jahren CleverReach* und bin damit sehr zufrieden, weil das System alle Anforderungen erfüllt, die für mich wichtig sind: Ich kann verschiedene Empfängergruppen einrichten und diese wiederum in Segmente unterteilen. Die Reports sind aussagekräftig und gut aufbereitet, die Autoresponder-Funktion ist sehr hilfreich für bestimmte Aktionen, Templates und Formulare lassen sich relativ problemlos einrichten und installieren … Das geht sicher auch mit anderen Systemen, da musst du dich informieren, was dir am ehesten zusagt.

Ich habe inzwischen sehr viel Freude daran, meine ImpulsPotenziale alle 14 Tage in die Welt zu schicken, denn ich merke, wie meine Maßnahmen greifen und die Abozahlen kontinuierlich nach oben gehen. Das heißt, ich spreche offenbar die richtigen Leute an und interessiere sie für mich und meine Leistungen.

Welche Erfahrungen hast du bisher gemacht? Ich freue mich über deine Kommentare.

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Willst du auch in Zukunft keine interessanten Artikel mehr verpassen? Dann melde dich gleich an für meine ImpulsPotenziale und sichere dir dein Geschenk: meinen Gratis-E-Mail-Kurs „Mein unternehmerisches Selbstbild“.

2 Kommentare

  1. Evelyn Kuttig

    Liebe Heide,

    danke, das sind ja eine Menge Tipps, die Du gibst!

    Doch im Hinblick auf das E-Mail-Marketing bleibe ich wohl noch eine Spätzünderin (wie ich es ja schon mit meiner Website war ;-)). Du hast ja selbst erst spät damit angefangen. Was war der entscheidende Impuls für Dich?

    Liebe Grüße
    Evelyn

  2. Heide

    Liebe Evelyn, ich habe schon lange einen Newsletter, aber ich habe ihn immer stiefmütterlich behandelt. Durch die intensivere Beschäftigung mit dem Thema Online-Marketing ist mir dann in den letzten 2-3 Jahren immer deutlicher geworden, welches Potenzial darin liegt.

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