Spielerisch loslassen

Einladung zur Loslassen-Challenge

Zwischen den Jahren habe ich zum ersten Mal bewusst die Rauhnächte zelebriert, zusammen mit einer kleinen Gruppe unter der Leitung der Freiraumfrau® Angelika Bungert-Stüttgen. Das war eine schöne, intensive und spannende Erfahrung, in der es unter anderem auch darum ging, was ich im alten Jahr lassen möchte, um im neuen befreit aufspielen zu können.

Nun habe ich ja bereits in meinem Buch „Loslassen – Wie du echte emotionale Freiheit gewinnst“ darüber gesprochen, dass Loslassen ein Prozess ist, der immer wieder geübt werden darf. Oft verbindet sich damit jedoch so ein gewisses Gefühl von Schwere. An vielen Stellen wird vermittelt, es sei so richtig schwer, bestimmte Dinge loszulassen wie alte Glaubenssätze, belastende Erinnerungen etc.

Ich will jetzt nicht behaupten, es sei immer ganz einfach – manchmal ist es wirklich nicht so leicht. Aber sich von der Überzeugung, es sei schwierig, davon abhalten zu lassen, es überhaupt zu versuchen, ist auch nicht wirklich zielführend, oder? Vielleicht fangen wir mal damit an, diese Annahme loszulassen? Das ist wirklich leicht ;-). Öffne deinen Geist zunächst für folgende Idee:

Du kannst spielerisch loslassen, was dich belastet, und dich damit für neue Erfahrungen öffnen.

Spüre mal rein, was dieser Satz mit dir macht.

Ich finde das eine wunderbare Annahme, weil sie die Tür zu meiner Zukunft öffnet, die anders aussehen darf als meine Vergangenheit.

Mach mit bei meiner kostenfreien Challenge!

Pusteblume: Loslassen lernen

©depositphotos.com/Photocreo

Kommende Woche biete ich eine siebentägige kostenfreie Loslassen-Challenge an. Ich möchte selbst nochmal ein bisschen was loswerden, und ich habe Lust, das in Gesellschaft zu tun. Denn erfahrungsgemäß hilft so ein Austausch ja.

Mir ist wichtig, dass wir spielerisch an die Sache herangehen und uns von kleinen Aufgaben ausgehend an die etwas größeren heranwagen. Auf diese Weise sammeln wir schon mal kleine Erfolgserlebnisse. Das hilft, weil wir damit die Erfahrung machen, dass es durchaus möglich ist, bestimmte Dinge aus unserem Leben zu verabschieden. Spielerisch loslassen macht außerdem Spaß!

Erwarte Wunder!

Ich jedenfalls habe fest vor, in diesem Jahr jede Menge Wunder zu erwarten. Das meine ich nicht im mystisch abgehobenen Sinn. Sondern Wunder von der Art, die ich zum einen ohnehin täglich erfahren darf: das Wunder, dass ich am Leben bin und überwiegend gesund. Das Wunder, dass ich einem Beruf nachgehe, der mir Freude macht und meine Potenziale zum Blühen bringt. Das Wunder, dass ich in einem Land lebe, in dem seit 75 Jahren Frieden herrscht.

Und zum anderen die Art von Wunder, die ich selbst kreiere: zum Beispiel meine Reise nach Neuseeland 2019, meine Traumwohnung in meiner neuen Heimat Lübeck, zwei Bücher, die ich letztes Jahr geschrieben habe, meine wunderbare Morgenroutine und so weiter.

Bei diesen selbst kreierten Wundern war es sehr hilfreich, zuvor bestimmte Dinge loszulassen: zum Beispiel die Annahme, dass ich für so eine teure Reise nicht genug Geld haben werde. Oder dass es fast unmöglich ist, in Lübeck eine schöne und bezahlbare Wohnung in meinem Lieblingsviertel zu finden. Oder dass es undenkbar ist, in einem Jahr gleich zwei Ratgeber zu publizieren. Oder dass ich niemals diszipliniert genug wäre für eine Morgenroutine …

Du siehst, worauf ich hinauswill.

Also, hast du Lust, mich dabei zu begleiten, wieder mal ein paar Dinge loszulassen? Und so den Boden für noch mehr Wunder in deinem Leben zu bereiten?

Ablauf der Loslassen-Challenge

Vor ein paar Jahren habe ich mal eine Frühjahrsputz-Challenge durchgeführt. Da haben wir am ersten Tag eine Sache aussortiert, am 2. Tag dann zwei, am 3. drei, und so weiter und so fort, eine Woche lang.

Diesem Muster will ich bei der Loslassen-Challenge ebenfalls folgen, mit dem Unterschied, dass wir nicht nur Sachen ausmisten, sondern auch alte Gewohnheiten und Überzeugungen entsorgen werden. Das läuft also ungefähr so ab:

  • Tag 1: ein kleines Ding loslassen (ein uraltes Ladekabel, ein Marker, der sich nicht mehr auffüllen lässt, …)
  • Tag 2: ein kleines Ding PLUS ein etwas größeres Ding (eine Klamotte, ein Buch, eine Topfpflanze …)
  • Tag 3: wieder ein kleines und ein etwas größeres Ding PLUS ein bestimmtes Verhalten
  • Tag 4: …

Du erkennst das Muster. Ich möchte noch nicht alles verraten, ein bisschen Überraschung darf ja dabei sein. Ist gar nicht kompliziert und macht auf jeden Fall Spaß!

Wenn es an die etwas anspruchsvolleren Aufgaben geht, gibt es natürlich auch Anleitungen und Impulse von mir, die dir dabei helfen können. In der Facebookgruppe gehe ich täglich kurz live und erläutere die Aufgabe des Tages. Du postest dann Fotos von deinen Erfolgen (Dinge, die man ausmistet, lassen sich ja prima fotografieren), und natürlich sprechen wir auch über die Erfahrungen mit den etwas komplexeren Themen.

Wenn du mitmachen möchtest, werde einfach Mitglied in der Facebookgruppe. Wir starten am 18.01. Die Challenge dauert bis zum 24.01. Und lade gerne auch dein Netzwerk dazu ein. The more, the merrier! 🙂

Ich freu mich auf dich und bin selbst ganz gespannt, wie das Experiment funktionieren wird! Aber eins weiß ich ganz sicher: Das gibt mir und bestimmt auch dir nochmal einen Schub Energie für dieses Jahr, das uns ja auf vielen Ebenen weiter fordern wird. Los geht’s!

2 Kommentare

  1. Beatrice Floh

    Klingt interessant. Danke für die Einladung.
    Bin gerade Deiner FB Gruppe beigetreten.

    Bin beim Lesen Deines Mails an „meine wunderbare Morgenroutine“ hängengeblieben.
    Neugierig bin. Was machst Du da genau oder ist das geheim 😉 ?
    Liebe Grüße ins wunderbare Lübeck aus Wien

    Beatrice

  2. Heide

    Liebe Beatrice, das ist gar nicht geheim. Meine Morgenroutine besteht aus folgenden Bestandteilen, die sich nach und nach entwickelt haben:
    – Als erstes koche ich mir heißes Wasser und trinke ein großes Glas mit einem Schuss Orangen- oder Zitronensaft.
    – Das tue ich im Bett sitzend und schreibe währenddessen per Hand in mein Journal. Gar nicht viel, ich lasse meine Gedanken ein wenig mäandern und richte mich auf den Tag aus.
    – Dann schnappe ich mir – immer noch im Bett – mein Laptop und schreibe 30-45 Minuten. Entweder an meinem aktuellen Buch, oder einen Blogartikel, oder ich skizziere Ideen für den ersten Roman.
    – Als nächstes ist das Workout dran, anschließend Meditation.
    – Und dann erst gehe ich ins Bad und frühstücke anschließend.
    Für mich hat sich dieser Ablauf sehr bewährt. Ich starte mit dem guten Gefühl in den Tag, schon was für mich getan zu haben. Das beflügelt mich sehr.

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