Liebe. Ekstase. Glück.

Emotionen wirken. In Ihrem Gehirn wäre gerade eine erhöhte Aktivität messbar – deutlich stärker als bei Begriffen wie „Papier“ oder „Gebäude“, die eher neutral markiert sind. Wieder mal ein gutes Argument dafür, auch bei der Vermittlung scheinbar trockener Themen unbedingt Emotionen anzusprechen. Denn wir reagieren nicht nur stärker darauf, wir merken uns auch länger, worum es geht, wenn wir gefühlsmäßig angesprochen werden. Das funktioniert ganz ähnlich, wenn wir den emotionalen Ausdruck eines Gesicht scannen. Spannend daran ist, das letzteres evolutionär gesehen sehr sinnvoll war – ist besser, wenn ich meinem Gegenüber gleich ansehen kann, ob er freundliche oder bösartige Gefühle hegt. Dass dieser Impuls nun aber auch bei Zeichenfolgen funktioniert, das heißt durch Lernen erworben wird – diese Erkenntnis ist neu. Und freut die Texterin, die damit der Redaktion von wissenschaft.de wieder einmal ein gutes Argument dafür verdankt, warum Texte genauso wichtig für eine werbliche Aussage sind wie das Design.

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