Bücher schreiben ist Selbstcoaching

Wie ich meinen eigenen Sinn finde im Schreibprozess

So eine schöne Blogparade hat Maria Al’mana da ins Leben gerufen: ums eigensinnige Schreiben geht es mit dem Hashtag #eigensinnigschreiben. Ich wollte sowieso etwas zu der Frage notieren, wieso ich Bücher schreiben so wunderbar finde. Und Eigensinn ist tatsächlich eine Antwort darauf.

Momentan schreibe ich an meinem dritten Buch innerhalb von 12 Monaten. Mein allererstes Buch erschien bereits 2007, das letzte Buchprojekt in einem Verlag 2017.

Weibliche Hände auf Laptoptastatur

@depositphotos.com/nrutdps

Eigensinnig kreativ im Selfpublishing

Letztes Jahr habe ich dann die Welt des Selfpublishings für mich entdeckt, und es hat mich tatsächlich befreit! Denn ich habe den gesamten Entstehungsprozess komplett in der Hand: von der Ideenfindung über das Erstellen der Struktur und des Inhaltsverzeichnisses über das eigentliche Schreiben bis hin zum Marketing während des Schreibprozesses und danach. Auch die Covergestaltung kann ich bis ins letzte Detail bestimmen. Und nicht zuletzt bleibt ein weitaus größerer Anteil der Tantiemen bei mir hängen.

Dass ich den gesamten Prozess selbst in dieser Form gestalte, kommt meinem Eigensinn also schon sehr entgegen.

Dem eigenen Sinn auf der Spur

Ich schreibe meine Ratgeber natürlich, weil ich bekannter werden möchte, im besten Fall etwas Umsatz damit erwirtschaften kann, und vor allem auch, weil ich wirklich davon überzeugt bin, dass ich etwas zu sagen habe zu den von mir gewählten Themen.

Was mir bei den letzten beiden Büchern und beim jetzigen Buchprojekt aber darüber hinaus so richtig deutlich geworden ist: Ich schreibe diese Ratgeber auch, weil die jeweiligen Themen immer auch ganz nah an mir dran sind. Während ich daran arbeite, bin ich gezwungen, mich all den schlauen Fragen und Impulsen, die ich da zusammentrage, auch selbst nochmal zu stellen.

Sonst käme mir das unecht vor. Ich kann ja schlecht behaupten, probier‘ mal dieses oder jenes, das ist ganz toll – und in Wahrheit habe ich mich noch gar nicht damit auseinandergesetzt.

Insofern coache ich mich tatsächlich selbst beim Schreiben. Das ist jedes Mal ein spannender Prozess, der mich meinem eigenen Sinn ein kleines bisschen näher bringt. Beim Loslassen-Buch habe ich das Loslassen an vielen Stellen geübt und dabei auch für mich neue Methoden entdeckt und ausprobiert. Während ich am Dranbleiben-Buch gearbeitet habe, ist es mir gelungen, meine Morgenroutine weiter auszubauen und sie konsequent beizubehalten. Und bei meinem aktuellen Buchprojekt schaue ich mir an, wo ich meine Selbstliebe noch weiter entwickeln darf – und ja, da ist auch bei mir noch Luft nach oben!

Der Eigensinn drückt sich für mich also vor allem darin aus, dass ich beim Bücher schreiben meinem eigenen Sinn folge – dem, was mir wirklich am Herzen liegt, was meinem Leben Sinn gibt.

Danke, Maria, für den schönen Anstupser!

Und wie seht ihr das mit dem #eigensinnigschreiben? Falls ihr Ideen dazu habt, macht doch einfach mit bei der Blogparade, die noch bis zum 5. März läuft, und zwar parallel im Unruhewerk und auf MehrEigensinn.

1 Kommentar

  1. Maria AlMana

    Liebe Heide,

    danke dir! Für deinen Beitrag und das Weitertragen! (Huch, diese Wortverwandtschaft sehe ich zum ersten Mal bewusst!)

    Hab möglichst gute Zeiten!
    Maria

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