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	<title>Heide Liebmann &#187; innovation</title>
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	<description>Kundennutzen Wort für Wort</description>
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  <title>Heide Liebmann</title>
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		<title>Alles andere als artig</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 17:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heide</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolgreich]]></category>
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Vor einigen Tagen erhielt ich Heike Kirchhoffs erstes Buch Alles andere als artig: 7 Methoden, wie Sie durch Querdenken neue Wege f&#252;r Ihr Unternehmen entwickeln, auf das ich mich schon sehr gefreut hatte. Heike und ich kennen uns noch aus ersten femity-Tagen, und ich bin seit langem treue Leserin ihres consulteria-Magazins, in dem sie immer wieder interessante Unternehmen vorstellt, die etwas anders machen als ihr Wettbewerb. Eine lohnenswerte Lekt&#252;re, und &#228;hnlich inspirierend wie der Business-Backstage-Report von Anja F&#246;rster und Peter Kreuz*.
In ihrem bei BOD erschienenen Buch stellt sich Heike nun ...]]></description>
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<p>Vor einigen Tagen erhielt ich Heike Kirchhoffs erstes Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3837051889?ie=UTF8&amp;tag=scribdielusta-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3837051889">Alles andere als artig: 7 Methoden, wie Sie durch Querdenken neue Wege f&#252;r Ihr Unternehmen entwickeln</a>, auf das ich mich schon sehr gefreut hatte. Heike und ich kennen uns noch aus ersten <a href="http://www.femity.net" target="_blank">femity</a>-Tagen, und ich bin seit langem treue Leserin ihres <a href="http://www.consulteria.de/node/consulteria-magazin-6/" target="_blank">consulteria-Magazins</a>, in dem sie immer wieder interessante Unternehmen vorstellt, die etwas anders machen als ihr Wettbewerb. Eine lohnenswerte Lekt&#252;re, und &#228;hnlich inspirierend wie der <a href="http://www.business-backstage-report.com/" target="_blank">Business-Backstage-Report</a> von Anja F&#246;rster und Peter Kreuz*.</p>
<p>In ihrem bei BOD erschienenen Buch stellt sich Heike nun die Frage, ob innovative Unternehmen nicht nach gemeinsamen Prinzipien vorgehen, um sich vom &#252;blichen Einerlei der jeweiligen Branche abzuheben. Tats&#228;chlich hat sie insgesamt <strong>7 Innovationsprinzipien</strong> definiert, die sie mit Hilfe zahlreicher Beispiele vorstellt:</p>
<ol>
<li>Clever kopieren</li>
<li>Die unternehmerische Pers&#246;nlichkeit</li>
<li>Das All-Inclusive-Erlebnis</li>
<li>Umwertung von Schl&#252;sselfaktoren</li>
<li>Individualit&#228;t ist Trumpf</li>
<li>Angriff auf die Nicht-Kunden</li>
<li>Der Preis ist hei&#223;</li>
</ol>
<p>Diesen Ansatz finde ich n&#252;tzlich, auch wenn ich die meisten Praxisbeispiele bereits kannte &#8211; einige hat sie schon in ihrem <a href="http://www.consulteria.de/media/block_downloads/956/querdenken_2008.pdf" target="_blank">kostenlosen E-Book Querdenken 2008</a> (pdf) vorgestellt. Da h&#228;tte ich mir ein paar mehr aktuellere Erg&#228;nzungen gew&#252;nscht. Dennoch sind die Beispiele gut gew&#228;hlt, um ihre Thesen zu verdeutlichen, und sie geben gute Impulse, um sein eigenes Business zu hinterfragen und zu &#252;berlegen, welche M&#246;glichkeiten der Abgrenzung oder sogar der Erschlie&#223;ung ganz neuer M&#228;rkte es vielleicht noch gibt. Das gerade mal 158 Seiten starke B&#252;chlein liest sich fl&#252;ssig und anregend &#8211; ich habe es heute vormittag in einem Rutsch durchgelesen.</p>
<p>Besonders gespannt war ich auf das Kapitel mit der unternehmerischen Pers&#246;nlichkeit, denn damit besch&#228;ftige ich mich ja sozusagen hauptberuflich. Heike verwendet den Begriff allerdings in einer erweiterten Bedeutung. W&#228;hrend ich ganz klar den Unternehmer und seinen &#8220;Nasenfaktor&#8221; im Fokus habe, bezieht sie den Begriff Pers&#246;nlichkeit auf ganze Unternehmen. Als Beispiel nennt sie die Eismarke Ben &amp; Jerry&#8217;s, die auf dem Image der beiden Unternehmensgr&#252;nder aufbaut, angeblich Hippies, die ihr erstes Eis in einer alten Tankstelle herstellten. Bis heute f&#252;hlt sich das Unternehmen sozialen Prinzipien verpflichtet und hat einen relativ schr&#228;gen Unternehmensauftritt, der noch ein bisschen den Geist der 70er atmet. Kunden von Ben &amp; Jerry&#8217;s sind jedenfalls echte Fans &#8211; das Konzept geht offenbar auf.</p>
<p>Ich frage meine Kunden in Workshops ja auch gerne, was sie daf&#252;r tun, dass ihre Kunden zu Fans werden oder Schlange stehen, um bei ihnen zu kaufen. Unverwechselbar und witzig zu sein, hilft dabei auf jeden Fall, aber nur, wenn das nicht zum Selbstzweck wird.</p>
<p>Alles in allem also eine kurzweilige und interessante Lekt&#252;re, die ich allen empfehle, die auf der Suche nach neuen Impulsen f&#252;r ihr Business sind &#8211; und das d&#252;rften in der gegenw&#228;rtigen Krise ja einige sein. Wer sich hingegen berufsbedingt selbst mit Themen wie Blue Ocean Strategie etc. besch&#228;ftigt, wird wenig Neues finden.</p>
<h5>*Gerade wegen dieser direkten Konkurrenz h&#228;tte ich allerdings einen anderen Titel gew&#228;hlt. Mich erinnerte <em>Alles andere als artig</em> nat&#252;rlich sofort an <em>Alles, au&#223;er gew&#246;hnlich! </em>Da w&#228;re Heike vielleicht besser ihren eigenen Prinzipien gefolgt &#8230;</h5>
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		<title>brainr vs. Bonspin?</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Oct 2007 14:21:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heide</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hirn & Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Lust am Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
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Bei brainR spinnt die Welt &#8211; das jedenfalls schreibt sich das Online-Brainstorming-Tool des Ideentowers auf die Fahnen. Auf der Seite kann jeder Fragen stellen und sich von den Antworten lustvoller Kreativer auf die Spr&#252;nge helfen lassen. Das Ganze ist kostenlos, unkompliziert und macht allen Beteiligten viel Spa&#223;, jedenfalls wenn man nach der Anzahl der laufenden Brainstormings geht.
Nun hat sich mit Bonspin ein Portal mit &#228;hnlichem Ansatz aufgemacht, das ebenfalls von der Kreativit&#228;t und den Ideen vieler profitieren will. Aber das dahinter stehende Konzept ist anders: Bei Bonspin sammeln die so ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Bei <a href="http://www.brainr.de">brainR</a> spinnt die Welt &#8211; das jedenfalls schreibt sich das Online-Brainstorming-Tool des <a href="http://ideentower.blogs.com/ideentower/">Ideentowers</a> auf die Fahnen. Auf der Seite kann jeder Fragen stellen und sich von den Antworten lustvoller Kreativer auf die Spr&#252;nge helfen lassen. Das Ganze ist kostenlos, unkompliziert und macht allen Beteiligten viel Spa&#223;, jedenfalls wenn man nach der Anzahl der laufenden Brainstormings geht.</p>
<p>Nun hat sich mit <a href="http://bonspin.de">Bonspin</a> ein Portal mit &#228;hnlichem Ansatz aufgemacht, das ebenfalls von der Kreativit&#228;t und den Ideen vieler profitieren will. Aber das dahinter stehende Konzept ist anders: Bei Bonspin sammeln die so genannten Spinner Ideenpunkte, die von den Bonzen (schreckliches Wort!), also den Auftraggebern, bei jedem Projekt neu vergeben werden. Ab 23 Ideenpunkten kann man diese dann gegen Pr&#228;mien einl&#246;sen.</p>
<p>Auf dem <a href="http://www.innovativ-in.de/blog/2007/10/01/das-ideenprojekt-eines-wurst-und-schinkenproduzenten/#comments">innovativ.in-Blog</a> hat der Erfinder Bernd Mutsaers seine Idee vorgestellt, die dort auch schon diskutiert wird &#8211; nicht nur positiv.</p>
<p>Ich wollte da erst gar nicht unbedingt Partei ergreifen, weil beide Ans&#228;tze was f&#252;r sich haben: Auf brainR ist wegen des h&#246;heren Bekanntheitsgrades deutlich mehr los, und nat&#252;rlich ist es sch&#246;n, dass ich dort meine Anfragen stellen kann, ohne daf&#252;r bezahlen zu m&#252;ssen. Da frage ich mich dann schon, wo der Mehrwert f&#252;r mich als m&#246;gliche Auftraggeberin bei Bonspin liegt. Vielleicht darin, dass ich irgendwann nur noch die Spinn-Profis an meine Projekte lasse, also diejenigen Spinner, die sich in der internen Hierarchie nach oben gearbeitet haben? Die Idee dahinter ist wohl, dass man auf diese Weise schon die kreative Spreu vom Weizen trennt. Hm, ich bin nicht sicher, ob ich das wirklich wollte &#8230; Andererseits kann ich als Spinnerin auch nichts dagegen haben, in gewisser Weise f&#252;r meinen kreativen Aufwand belohnt zu werden. Aber die bisher vorgestellten Pr&#228;mien sind zwar ganz nett, aber auch kein echter Anreiz. Ich pers&#246;nlich entscheide ja eher nach interessanten Projekten &#8211; und da gibt es auf brainR eindeutig mehr. So langsam senkt sich die Waage doch eher zugunsten von brainR, muss ich feststellen.</p>
<p>Oder man macht es ganz anders: Bei <a href="http://www.jisty.com/">Jisty</a> kann man n&#228;mlich ebenfalls fremde Hirne f&#252;r sich st&#252;rmen lassen &#8211; aber nur, wenn man sich zuvor an mindestens einem anderen Brainstorming beteiligt hat. Dort lebt man  das Give-and-take-Prinzip also eigentlich am konsequentesten.</p>
<p>Welches Portal kennt und nutzt ihr? Ich gestehe, ich bin bei allen drei registriert, aber nutze sie alle nur sehr unregelm&#228;&#223;ig und wenn&#8217;s halt grade mal passt. Anfragen habe ich bisher noch gar keine gestellt, aber vielleicht sollte ich das einfach mal ausprobieren. Ich werde hier berichten!</p>
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		<title>Gute Idee: Bunte T&#252;ren als Marketingma&#223;nahme</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 08:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heide</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolgreich]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmarketing]]></category>
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Titel: Le mie caprette von BARBADIRAME
Bildquelle
Manchmal lernt man ja sogar etwas aus unerwarteten Quellen: In der w&#246;chentlichen TV-Beilage meiner Tageszeitung fand ich einen interessanten Bericht &#252;ber Valloria und seine bunten T&#252;ren.
Auch Valloria war Anfang der Neunziger auf der Suche nach Wunschkunden. In diesem Fall nach Touristen, denn Valloria ist ein kleines mittelalterliches Bergdorf in Ligurien. Zwanzig Kilometer von der K&#252;ste entfernt, war es schwer, Touristen ins Dorf zu locken, und immer mehr Einwohner verlie&#223;en ihre Heimat. Bis einige B&#252;rger sich zusammensetzten und eine kluge Idee ausbr&#252;teten: Mit einem Wettbewerb wollte ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://www.heide-liebmann.de/blog/wp-content/uploads/2007/09/valloria.jpg" alt="valloria" /><br />
Titel: <em>Le mie caprette</em> von BARBADIRAME<br />
<em><a href="http://www.valloria.it/leporte.htm">Bildquelle</a></em></p>
<p>Manchmal lernt man ja sogar etwas aus unerwarteten Quellen: In der w&#246;chentlichen TV-Beilage meiner Tageszeitung fand ich einen interessanten Bericht &#252;ber <a href="http://www.valloria.it">Valloria</a> und seine bunten T&#252;ren.</p>
<p>Auch Valloria war Anfang der Neunziger auf der Suche nach Wunschkunden. In diesem Fall nach Touristen, denn Valloria ist ein kleines mittelalterliches Bergdorf in Ligurien. Zwanzig Kilometer von der K&#252;ste entfernt, war es schwer, Touristen ins Dorf zu locken, und immer mehr Einwohner verlie&#223;en ihre Heimat. Bis einige B&#252;rger sich zusammensetzten und eine kluge Idee ausbr&#252;teten: Mit einem Wettbewerb wollte man K&#252;nstler dazu bewegen, die vielen T&#252;ren und Tore des Ortes zu bemalen und den Ort so nach und nach zu einem Freilichtmuseum zu machen.</p>
<p>Heute ist Valloria bekannt als <em>Il paese delle porte dipinte</em>, das Dorf der bemalten T&#252;ren. Knapp 80 sind es inzwischen, und jedes Jahr kommen f&#252;nf neue hinzu. Kopien alter Meister sind ebenso dabei wie Stillleben und moderne Kunst. Die Idee funktioniert bestens, und das Dorf macht jedes Jahr Anfang Juli ein richtiges Event daraus, wenn die K&#252;nstler ins Dorf kommen und ihre T&#252;ren bemalen. Und sobald die neuen T&#252;ren-Kunstwerke fertig sind, wird nat&#252;rlich ordentlich gefeiert!</p>
<p>Da liegt die Frage nahe: Was k&#246;nnten deine „bunten T&#252;ren“ sein? Wie kannst du dich und dein Angebot so interessant f&#252;r deine Wunschkunden machen, dass sie gerne zu dir kommen, abseits der ausgetretenen Pfade?</p>
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		<title>Alles, au&#223;er gew&#246;hnlich!</title>
		<link>http://www.heide-liebmann.de/blog/2007/05/03/alles-auser-gewohnlich/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2007 13:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heide</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rückspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[anja-förster]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[leidenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[peter-kreuz]]></category>
		<category><![CDATA[querdenken]]></category>
		<category><![CDATA[vision]]></category>
		<category><![CDATA[zielgruppe]]></category>

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Wollen wir das nicht alle? Raus aus dem Mittelma&#223;, einzigartig, besonders, eben au&#223;ergew&#246;hnlich sein? Also, ich will das auf jeden Fall. Und deshalb war ich gestern auch auf dem Vortrag der beiden Business-Querdenker Anja F&#246;rster und Peter Kreuz in der Zollverein School of Management, organisiert von Elita Wiegand und ihrem innovativ-in-BusinessClub.
Gleich vorweg: zwei sehr sympathische Referenten, deren Vortrag sowohl unterhaltsam als auch mit einer Vielzahl praktischer Beispiele untermauert war. Inhalte sind ja bekanntlich das eine, die gelungene Pr&#228;sentation dann noch mal was ganz anderes, und ich genie&#223;e es, wenn auch ...]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Wollen wir das nicht alle? Raus aus dem Mittelma&#223;, einzigartig, besonders, eben au&#223;ergew&#246;hnlich sein? Also, ich will das auf jeden Fall. Und deshalb war ich gestern auch auf dem Vortrag der beiden Business-Querdenker Anja F&#246;rster und Peter Kreuz in der <a href="http://www.zollverein-school.de/website/homepage/general/startseite_208/de/de_startseite_univer_1.php">Zollverein School of Management</a>, organisiert von Elita Wiegand und ihrem <a href="http://www.innovativ-in.de/">innovativ-in-BusinessClub</a>.</p>
<p>Gleich vorweg: zwei sehr sympathische Referenten, deren Vortrag sowohl unterhaltsam als auch mit einer Vielzahl praktischer Beispiele untermauert war. Inhalte sind ja bekanntlich das eine, die gelungene Pr&#228;sentation dann noch mal was ganz anderes, und ich genie&#223;e es, wenn auch darauf Sorgfalt verwendet wird.</p>
<p>Und habe ich was gelernt auf dieser Veranstaltung? Dar&#252;ber, wie ich nun &#8220;alles, au&#223;er gew&#246;hnlich&#8221; werden kann mit meinem Business?</p>
<p>Ok, ich bin nicht wirklich die Zielgruppe der beiden &#8211; die sitzen in den Vorstandsetagen des gehobenen Mittelstands und internationaler Konzerne. Insofern lassen sich nicht alle Statements eins zu eins auf meine Situation als Freiberuflerin &#252;bertragen. Aber ein paar Ideen habe ich mitgenommen:</p>
<ol>
<li>Benchmarking ist Bl&#246;dsinn. F&#252;r mich hei&#223;t das: Mich immer an den anderen Beratern zu messen und mir schlicht abzugucken, was die richtig gemacht haben, reicht einfach nicht. Wenn ich raus will aus dem Mittelma&#223;, muss ich auch Dinge tun, die vor mir noch keiner gemacht hat. Mit dem Risiko, damit auf die Schnauze zu fallen. Yepp. Kopieren gilt nicht. Habe ich verstanden. Und meine kleinen grauen Zellen laufen schon auf Hochtouren&#8230;</li>
<li>Wider die Homogenit&#228;t! Um wirklich innovativ zu sein, braucht es konstruktiven Widerspruch. Den bekommt man aber nicht, wenn man sich nur mit Menschen umgibt, die auf der gleichen Wellenl&#228;nge sind. Also: wo spr&#252;hen die Funken, weil man st&#228;ndig anderer Meinung ist? Wo Reibung ist, entsteht Energie. Wunderbar. Mit wem kann ich mich richtig gut streiten?</li>
<li>Der Madonna-Effekt: Erfinde dich st&#228;ndig neu und sei dem Rest immer eine Nasenl&#228;nge voraus. Denn das gr&#246;&#223;te Risiko ist es, erst gar keins einzugehen. Damit bin ich v&#246;llig d&#8217;accord. Trends allerdings schon zu ersp&#252;ren bzw. selbst zu setzen, wenn der Rest der Welt noch behaglich vor sich hin d&#228;mmert, ist wirklich eine Kunst. Na gut, Ideen br&#252;te ich im Grunde fast t&#228;glich aus. Wie sieht es mit der Umsetzung aus?</li>
<li>Und da w&#228;ren wir beim entscheidenden Punkt angekommen: Ohne eine echte Mission ist alles nichts. Leidenschaft muss sein, das Herz muss brennen, und andere f&#252;r das neueste Projekt begeistern sollte ganz von alleine passieren. Also frage ich mich jeden Tag wieder: Was will ich wirklich erreichen? Was will ich bewegen? Wie kann ich die Welt ver&#228;ndern, und sei es auch nur ein ganz kleines bisschen?</li>
</ol>
<p>Wow! Noch w&#228;hrend ich schreibe, habe ich neue Ideen bekommen. Demn&#228;chst mehr in diesem Theater&#8230;</p>
<p>PS:  Die Buchbesprechung folgt ebenfalls in K&#252;rze. Was ich schon mal verraten kann: &#8220;Alles, au&#223;er gew&#246;hnlich!&#8221; ist ebenfalls extrem kurzweilig. Und bringt m&#252;de Hirne wieder auf Trab!</p>
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