Dranbleiben! – Aber wie?

10 Tipps für deine Selbstmotivation

Manche Projekte sind einfach zäh, zumindest zeitweise. Es geht und geht nicht voran, am liebsten möchtest du alles fallen lassen – und wenn es nicht ein Kundenprojekt mit einer Deadline ist, passiert das leider auch relativ häufig. Das macht dich nicht wirklich zufrieden, denn eigentlich wolltest du doch wirklich … Ja, aber wie funktioniert das denn nun mit dem Dranbleiben??? Woher nimmt man diese „Terrierqualität„, einfach hartnäckig weiterzumachen?

157hWorum geht es dir tatsächlich?

Wenn du mit deinem Projekt hängst, dann hilft es oft, dir klarzumachen, wofür du das wirklich tust. Also: Was bedeutet es für dich, dieses Projekt abzuschließen? Was wird sich ändern, wenn du das erfolgreich erledigst?

Beispiel: Du hast dir vorgenommen, regelmäßig zu bloggen. Doch nach einigen Wochen gehen dir irgendwie die Ideen aus, andere Dinge kommen dazwischen, und die anfängliche Motivation verpufft. In meinem Fall bin ich aus dieser Spirale herausgekommen, indem ich mir klarmachte, dass ich ja aus einem bestimmten Grund blogge: Ich möchte mit meinen Themen die Menschen erreichen, die ich auch als Kunden gewinnen will. Weil ich weiß, dass das für beide Seiten ein guter Deal ist ;-).

Das Gute im Miesen finden

Das ist zugegebenermaßen eine Übung, die selten so leicht fällt wie sie sich schreibt. Ich habe aber festgestellt, dass der Fokus auf die positiven Aspekte einer Situation, auch wenn sie anscheinend echt besch… ist, mir hilft, mich wieder aufzuraffen und weiterzumachen. Das klappt im Kleinen wie im Großen, auch wenn es manchmal etwas dauert.

10 Dinge gehen immer!

Selbst wenn du ganz genau weißt, wofür du dein Projekt wirklich machst: Es gibt so Tage, an denen geht einfach alles schief: Die Nase läuft, ein Kunde meckert, das Kind ist krank, … Aber 10 winzig kleine Schritte schafft man trotzdem. Mails beantworten. Einen Termin vereinbaren. Rechnungen schreiben. Wenn du mal angefangen hast, kommt das Hirn in Schwung, und oft bekommst du dann doch mehr erledigt als anfangs gedacht.

Zeit verknappen

Auch gut, um kurzfristig ins Tun zu kommen: Stell dir einen Timer und nimm dir vor, in der gegebenen Zeit so viel wie möglich zu erledigen. Man kann auch mehrere solcher Time-Slots hintereinander setzen, mit kurzen Pausen dazwischen. Es ist erstaunlich, was diese Technik für die Produktivität tun kann.

Jammern ist ok, aber …

… irgendwann ist auch gut! Ich bin absolut dafür, ab und zu auch mal richtig rumzuknatschen, wenn sich scheinbar das ganze Universum gegen einen verschworen hat. Das entlastet. Zum Dauerzustand sollte das Jammern allerdings nicht werden. Du nervst damit deine Umwelt und nicht zuletzt dich selbst, und schwupps, hängst du in der Abwärtsspirale. Und du willst doch nicht wirklich ewig ein Opfer der Umstände sein, oder? – Eben.

Nein sagen

Die Lust am eigenen Projekt geht verloren, wenn wir uns mit zu viel Arbeit zuschütten und tatsächlich keine Puste mehr übrig haben. Deshalb tut es gut, sein Projekt ebenso wichtig zu nehmen wie ein Kundenprojekt – und im Zweifel auch mal eins abzulehnen, damit du mit deinem eigenen Ding voran kommst. Eine Entscheidung für etwas ist immer gleichzeitig eine Entscheidung gegen etwas anderes.

Ablenkungen reduzieren

Ob Rumdaddeln auf Facebook oder Twitter, rasend wichtige Haushaltstätigkeiten wie Fenster putzen oder bügeln oder auch das dringend notwendige Telefonat mit der besten Freundin: Wenn’s sein muss, finden wir ja immer 1000 Möglichkeiten, uns von der eigentlichen Aufgabe abzulenken. Auf neudeutsch heißt das Prokrastinieren ;-). Mir hilft es dann, den Ort zu wechseln oder auch schlicht den Browser zu schließen – zumindest die Tabs mit den potenziell ablenkenden Seiten. Telefon ausstellen, Mailprogramm schließen. Der Familie bei Todesdrohung verbieten, mich zu stören.

Verbündete finden

Dir jemanden zu suchen, der dein Projekt kennt und selbst eins umsetzen will, hilft ungemein. Denn gegenüber einer anderen Person eine Verpflichtung einzugehen, erhöht deine Motivation deutlich. Sich zu drücken, fällt schwerer. Regelmäßige (Telefon-)Termine, bei denen die Fortschritte besprochen werden, setzen eine Deadline für zu erledigende Aufgaben. So kommst du erwiesenermaßen besser voran.

Eigenlob stimmt!

Was uns ja sehr häufig aus der Bahn wirft, sind Selbstzweifel: Die Frage, ob wir wirklich gut genug sind, ob wir das wirklich schaffen können, was wir uns da vorgenommen haben … Um diesen Selbstzweifeln die Macht zu nehmen, empfehle ich schon seit vielen Jahren, ein Erfolgsjournal zu führen. Schreib dir jeden Abend auf, was du geschafft hast, oder nimm dir zu Beginn deines Arbeitstages 5 Minuten Zeit dafür. Nach und nach wirst du erkennen, dass du schon unglaublich tolle Dinge zustande gebracht hast. Die Lektüre in deinem Erfolgsjournal stützt dich dann in Zeiten der Unsicherheit und gibt dir die Gewissheit, dass du viel mehr kannst als du vielleicht im Augenblick denkst.

Richtig planen

Um dranzubleiben, musst du auch wissen, wie du deine Zeit sinnvoll verplanst. Die meisten machen den Fehler, viel zu viel der zur Verfügung stehenden Zeit zu verplanen. Kein Wunder, dass du dann irgendwann vor die Wand läufst. Richtig zu planen ist gar nicht so schwer, nicht mal für kreative Chaoten. Ich hätte da ein paar Tipps für dich in meinem nächsten Gratis-Webinar „Planen für Kreative leicht gemacht“.

Welche Tipps kennst du um dranzubleiben an deinen Aufgaben? Ich bin gespannt, ob dir noch mehr einfällt.

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