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10 Ideen, seine Vision zu entwickeln

3 Juli 2007 4 Kommentare

Eine echte Vision ist mehr wert als das Papier, auf dem sie steht, denn sie trägt uns. Sie hilft uns, Ziele zu definieren und sie auch zu erreichen – manchmal gegen alle Widerstände. Sie gibt dem Feuer Nahrung, das in uns brennt, manchmal nur auf kleiner Flamme, aber nie verlöschend.
vision
Seine eigene Vision zu entwickeln, hat viel mit Leidenschaft zu tun. Wenn Sie wissen, wofür Ihr Herz wirklich brennt, wird ein Großteil Ihrer Arbeit Ihnen leichter von der Hand gehen, denn Sie werden sie einfach gerne tun. Und was wir wirklich lieben, das können wir auch gut verkaufen. Weil wir mit unserer ganzen Person dafür stehen und unsere gesamte Überzeugungskraft aufwenden können. Visionen sind der Stern, an dem wir uns orientieren, und deshalb sollte man sich immer wieder einmal die Frage stellen, was einen im Leben eigentlich leitet.

Einen lesenswerten Beitrag zum Thema Vision und seiner Bedeutung für das Marketing habe ich auch bei Lothar Baier gefunden.

Die folgenden Ideen können Ihnen helfen, Ihrer Vision auf die Spur zu kommen:

  1. Blicken Sie zurück auf Ihr bisheriges Leben. Schreiben Sie auf, wovon Sie als Kind geträumt haben. Was wollten Sie mal werden? Wer waren Ihre Helden, wem haben Sie nachgeeifert?
  2. Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit, in der Sie ganz ungestört sind und beschreiben Sie einen idealen Tag. Womit möchten Sie Ihre Zeit verbringen, am liebsten jeden Tag? Womit können Sie stundenlang beschäftigt sein und dabei alles vergessen? Wobei fangen Ihre Augen an zu leuchten, wenn Sie darüber erzählen?
  3. Führen Sie ein Interview mit sich selbst in 10 Jahren. Wofür sind Sie bekannt oder sogar berühmt?
  4. Besorgen Sie sich Tarotkarten oder ein anderes Bilderkartenset. Ziehen Sie eine Karte mit der inneren Frage „Wo ist mein Weg?“ oder „Was ist meine Aufgabe in diesem Leben?“ Betrachten Sie die Karte, die Sie gezogen haben und lassen Sie die Bildsprache auf sich wirken. Sie können sie einfach als gedanklichen Anstoß nutzen.
  5. Fragen Sie Ihre Freunde, was diese besonders an Ihnen schätzen. Um welche Talente werden Sie beneidet? Welche Ihrer Eigenschaften erleben Ihre Freunde als wertvoll und bereichernd für ihr Leben?
  6. Stellen Sie sich vor, Sie kommen in 20 Jahren auf eine Party. Zufällig werden Sie Zeuge, wie man über Sie spricht. Was erzählen die Menschen über Sie? Wie sprechen Sie von Ihnen und Ihren Leistungen?
  7. Überlegen Sie einmal, welche Menschen heute Ihre Vorbilder sind. Was bewundern Sie an Ihnen? Welche Fähigkeiten hätten Sie auch gerne, welches Verhalten macht diese Menschen so anziehend? Wo können Sie Gemeinsamkeiten mit sich selbst, Ihren Werten und Überzeugungen finden? Mit wem würden Sie gerne tauschen und warum?
  8. Malen Sie ein Bild. Achten Sie nicht auf seinen künstlerischen Gehalt, sondern malen Sie einfach drauflos. Wählen Sie die Farben, die gerade passen und machen Sie sich keine Gedanken darüber, wie es hinterher aussehen wird. Lassen Sie Ihr Unbewusstes ein Bild Ihrer inneren Landschaft malen.
  9. Gehen Sie mit offenen Sinnen spazieren und nehmen Sie sich vor, drei Dinge einzusammeln, die in Zusammenhang mit Ihrer Frage stehen. Geben Sie diesen Dingen zuhause einen Platz und nehmen Sie sich immer wieder Zeit darauf zu hören, was sie in Ihnen ansprechen.
  10. Schreiben Sie Ihre Grabrede. Tun Sie so, als hätten Sie zum Zeitpunkt Ihres Todes alles erreicht, wovon Sie jemals geträumt haben. Was erwähnen Sie, was würden Sie gerne hören?

Kennen Sie noch andere Möglichkeiten, seiner inneren Vision auf die Spur zu kommen? Was hat Ihnen geholfen, welche Methode können Sie empfehlen?

Morgen geht es weiter mit 10 Tipps zur richtigen Positionierung. Bleiben Sie dran, es lohnt sich!

Bildquelle: Cornerstone / pixelio

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4 Kommentare »

  • Jutta sagt:

    Ausprobieren. Viele Dinge in unserem Inneren sind oft verschüttet durch ein zu hohes Pflicht- und Verantwortungsgefühl. Als Kind haben wir noch vieles angefasst, rumgedreht, bestaunt und Dinge hinter den Dingen gesehen. Doch dann kam “tut man nicht”, “darf man nicht”, “macht man nicht” und die Dinge verloren allmählich ihren Zauber. Um zu finden wonach man sucht, sollte man wieder den Mut haben Dinge auszuprobieren und dabei auf sein Bauchgefühl zu achten. Es ergibt sich von selbst bei was man bleibt und was man wieder an seinen Platz zurücklegt.

  • heide sagt:

    Dazu fällt mir der Begriff “Achtsamkeit” ein. Wir nehmen vieles so selbstverständlich hin, erledigen Dinge “nebenbei”. Wenn es es uns gelingt, achtsamer mit den Dingen und mit uns selbst umzugehen, kann Bekanntes einen ganz neuen Zauber entfalten. Danke für die schöne Ergänzung!

  • Gemeinschaftsraum von bblogs.de » Blog Archive » Visionen: Behandeln oder entwickeln? sagt:

    [...] gern ein Blog vor, wo es eine Reihe von Fundstücken gibt. Im konkreten Fall ist das der Artikel 10 Ideen, seine Vision zu entwickeln. Heide Liebmann gibt auf ihrer infomativen und sehr persönlichen Seite eine Reihe kleiner Ratgeber [...]

  • Heide Liebmann » Blog Archiv » 5 lustvolle Marketingstrategie-Tipps sagt:

    [...] Marketing nach dem Lustprinzip – das soll funktionieren? Auf jeden Fall. Schon, weil es schließlich um Marketing in eigener Sache geht, und wenn das keinen Spaß macht – also Lust bereitet – ist sowieso irgendwas in Schieflage. Dann empfehle ich vorerst noch einmal die Lektüre der 10 Ideen, um seine Vision zu entwickeln. [...]

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